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 Rahel Dandelion

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AutorNachricht
Rahel
Gildenlos
Gildenlos
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Anzahl der Beiträge : 33
Jewel : 12000
Anmeldedatum : 05.12.14
Alter : 26

Charakter der Figur
Magie: Green Magic
Alter: 19 Jahre
Größe: 172cm

BeitragThema: Rahel Dandelion   Fr 5 Dez - 22:53



This Is Me


NACHNAME: Dandelion

VORNAME: Rahel

SPITZNAME: -

GESCHLECHT: Weiblich

ALTER: 19 Jahre

WOHNORT: (bald) Magnolia

GILDE: (bald) Fairy Tail



Take A Look


GRÖSSE: 1,72m

GEWICHT: 65kg

HAARE: Kirschrot

AUGEN: Azurblau

AUSSEHEN: Bei Rahel handelt es sich um eine lebhafte, körperlich gesunde Frau. Sie ist mit ihren 172cm Körpergröße mittelgroß und dabei schlank bis sportlich gebaut. Unter der festen, durch häufige Wanderungen in freier Natur gesund gebräunten, Haut zeichnen sich sanfte Muskelpartien einer Frau ab, die es gewohnt ist, sich zu bewegen. Die weiblichen Rundungen der jungen Frau sind großzügig ausgefallen, ihre Brust recht füllig und der Hintern nicht minder ansehnlich. Ihre schlanken Arme, Finger und Beine lassen auf den ersten Blick nur bedingt erahnen, dass die Frau durchaus anzupacken weiß und einen festen Griff haben kann. Ihr noch immer etwas mädchenhaftes Gesicht besticht durch eine aufregende Mundpartie, weiche Wangenzüge und vor allem die lebhaften azurblauen Augen, die von ihrer kirschroten Mähne eingerahmt werden. Das Haar trägt Rahel meist lang, am Hinterkopf gebunden oder geflochten und vorne zu einem recht wilden, mittellangen Pony geschnitten, während diverse lose Haarsträhnen durch eingeflochtene Perlen und Lederbändchen verziert werden. Schmuck gegenüber ist die junge Frau allgemein nicht abgeneigt. So trägt sie gerne Ohrringe, vor allem ihre goldenen Kreolen, und darüber hinaus eher schlicht wirkende Armbänder, Reife und Knöchelbänder mit archaisch anmutenden Mustern aus Holz und Leder. In der Wahl ihrer Kleidung geht Rahel nicht gerade prüde vor. Da sie in warmer Gegend an der Küste aufgewachsen ist, und seit Kindertagen viel unter strahlender Sonne unterwegs war, hat sich ein recht freizügiger Kleidungsstil durchgesetzt, der vor allem aus Tops und kurzen Hosen, Hotpants oder Röcken besteht. Wichtig ist Rahel dabei in erster Linie, dass sie sich frei und bequem bewegen kann, daher setzt sie auch auf feste Stiefel oder geht direkt barfuß, anstatt auf hohe Absätze zu setzen. An warmen Tagen ist die junge Dame auch gerne mal in Schwimmsachen anzutreffen, stets bereit in das geliebte kühle Nass zu tauchen. Rahel trägt gerne farbige Kleidung, grün, blau, sonnengelb oder rot, solange die Farben natürlich wirken. Schwarz findet man in ihrem Kleiderschrank hingegen höchstes im Unterwäschefach.

BESONDERHEITEN: Nennenswerte Besonderheiten sucht man bei Rahel vergebens, sieht man einmal von dem Lindenblatt-förmigen fingernagelgroßen Muttermal an ihrer linken Brust ab.



Deep Inside Of Myself


PERSÖNLICHKEIT: Rahel ist eine lebenslustige, muntere Frau, die sich vor allem dadurch auszeichnet, dass sie (1) alles Lebende schätzt, (2) alles untersuchen muss, was ihr in die Finger gerät und (3) gerne und lange genießt.
Trotz einiger Rückschläge, die ihr Leben tragisch färbten - wie der Verlust ihrer Freunde an der Pendulum University - bewahrte Rahel sich ihr positives Wesen. Sie lacht gerne und viel, sieht jedem Tag optimistisch entgegen und scheint allem Neuen etwas schönes abgewinnen zu können. Nur selten überkommt sie eine gewisse Melancholie, wenn sie sich daran zurück erinnert, dass sie in dem Vorfall vor 3 Jahren viele Menschen verloren hat, die ihr sehr wichtig waren. Meistens waren dann mehrere Flaschen Wein und ein klarer Sternenhimmel im Spiel oder aber eine unbedachte Äußerung rief ihr die schrecklichen Erinnerungen ins Gedächtnis. Doch Rahel wäre nicht Rahel, wenn sie sich davon beeindrucken und herunter ziehen ließe. Diese melancholischen Anfälle halten entweder nur kurz oder werden von Rahel schnell unterbunden. Zu stark sind ihre positiven Charakterzüge, ihre Neugierde, ihr Lebensmut und ihr ausgeprägter Wunsch, das Leben genießen zu wollen.
Bei allem, was sie in der Gesellschaft der Gelehrten über all die Jahre hinweg gelernt hat, hat Rahel sich ein gutes Wissen angeeignet und kann regelrecht zum Bücherwurm werden, wenn es um Botanik, Geologie oder auch um Geschichte geht. Auf der Strecke geblieben sind dabei ihre sozialen Fähigkeiten, inbesondere ihre Menschenkenntnis. Zwar hat Rahel kein Problem damit, mit anderen Menschen fröhlich umzugehen, doch nimmt sie unterschwellige Stimmungen und Zweideutigkeit häufig nicht wahr - sie ist keine große Leuchte, wenn es darum geht, zwischen den Zeilen zu lesen und die Empfindungen anderer Menschen zu deuten. Sie kann durch ihrer offene Ader manchmal ungewollt verletztend sein und obwohl ihr nichts ferner liegt, als ihre Mitmenschen gewollt zu verletzen, so kann sie doch ein recht loses Mundwerk inklusive scharfer Zunge haben, wenn man ihr in die Parade fährt oder ihr etwas aus dem Kopf reden will. Denn Rahel lässt sich so leicht nichts gefallen ... nicht bei ihrem eigensinnigen Willen.
Genießerisch zeigt sich Rahel vor allem, wenn es um reine Sinneseindrücke geht. Sie liebt lebhafte Musik, ein gutes Fest, die Freuden eines tollen Buches, schmackhaftes Essen, ein paar gute Tropfen Wein und an einem Sommertag die warmen Sonnenstrahlen auf der Haut, ebenso wie das Gefühl von kaltem Nass an ihrem Körper, wenn sie badet. Mehr als all das genießt die junge Frau lediglich, sich in freier Natur aufzuhalten, zwischen mächtigen Stämmen zu wandeln, über grüne Wiesen zu schreiten oder sich in der Betrachtung moosbewachsener Landschaften zu verlieren. Die Natur ist Rahel besonders wichtig und diese zu beschützen ist ihre oberste Priorität - dabei helfen ihr die Fähigkeiten der Green Magic!

VORLIEBEN:
+ Meere, Flüsse, Teiche, Seen (alles, worin sie schwimmen kann)
+ Die Natur, Pflanzen, Bäume & Blumen
+ Wissenschaft (hauptsächlich Botanik & Geologie)
+ Gutes Wetter, Sonnenschein, Warme Temperaturen
+ Schmackhaftes Essen (Obst & Fleisch)
+ Freundliche Menschen

ABNEIGUNGEN:
- Nieselregen & Nebel
- Herbst
- Männer, die gebildete Frauen nicht ernst nehmen
- Hochnäsigkeit
- Geldmangel (ein Dauerzustand)
- Hunde & Katzen (allergisch bedingt ... zwangsläufig)

BESONDERHEITEN: -



Wanna Fight?


GESINNUNG: Neutral bis Gut / Rahel denkt nur selten in Kategorien wie Gut und Böse, doch ihr Wesen empfindet es von Natur aus als falsch, Menschen zu schaden

RANG: B-Rang

MAGIE: Green Magic

STÄRKEN:
+ Manapool
+ Magiekontrolle
+ Schnelligkeit (Reflexe)
+ Fernkampf
+ Bildung (Botanik, Geologie)

SCHWÄCHEN:
- Nahkampf
- Mangelnde Menschenkenntnis
- Körperkraft
- Kaum offensive Magie
- Tierhaarallergie
- Schlechtes Heilfleisch (Wunden heilen langsam)

WAFFEN/AUSRÜSTUNG:
Als Hauptwaffe dient Rahel eine kleine Armbrust, gerade einmal so lang wie ihr Unterarm und damit recht handlich, die sich vor allem auf kurze Distanz schnell und präzise abfeuern und rasch nachladen lässt. Die Waffe ist mit Ausnahme des Abzugs und des Knochenbogens komplett aus dunklem Holz gefertigt, mit Schnitzereien versehen und glatt poliert. Neben der Waffe, die meist an Rahels Gürtel baumelt, finden sich schmale Ledertaschen, die einige wenige Bolzen fassen, welche von Rahel speziell für den Kampf präpariert worden sind. Darunter finden sich vergiftete Bolzen ebenso wie Bolzen mit Brandsamen, die sich bei der Reibung während des Fluges entzünden. Weniger zum Kampf gedacht, doch auf jeden Fall Teil ihrer Ausrüstung sind einige Werkzeuge wie Messgeräte, feine Messer und Hämmerchen, die Rahel zumeist in ihrer Hüfttasche bei sich trägt.

KAMPFSTIL: Rahel kämpft nicht viel, was zum einen an der wenig kämpferischen Art ihrer Magie und zum anderen an ihrem recht friedfertigen Wesen liegt. Kommt es zu unausweichlichen Kämpfen, greift Rahel nur selten auf ihre Magie zurück, sondern kämpft eher auf Halbdistanz mit ihrer handlichen Armbrust. Rahel ist sich allerdings auch nicht zu schade, in einem Kampf die Fäuste sprechen zu lassen, wenn es nötig ist - doch in allem, was über normale Rangeleien hinaus geht, kann Rahel hiermit nicht viel erreichen. Rahel hatte noch nicht die Gelegenheit in einem Team zu kämpfen, doch aufgrund ihrer mangelnden Erfahrung als Nahkämpferin neigt Rahel eher dazu, Verbündeten mit ihrer Armbrust den Rücken frei zu halten. Während sie in 1vs1-Situationen durchaus auch mal den Rückzug antritt, wenn die Lage aussichtslos scheint, treibt sie in einer Gruppe doch ein starkes Gefühl der Verbundenheit. Einen verletzten Kameraden würde sie niemals einfach so lieben bleiben und sich aus dem Staub machen



Relationships


VATER: unbekannt, verstorben

MUTTER: unbekannt, verstorben

GESCHWISTER: -

TEAM: -

BESONDERE PERSONEN:

- Prof Dr Ulldart Silberbaum (62), Professur für Botanik, Pendulum University, verstorben

- Prof Dr Aamon e' Liron (67), Professur für Geologie, Pendulum University, verstorben

- Magister Samuel Leclerq (39), Assistent von Prof Silberbaum, Leiter des Universitätsgewächshauses, verstorben

- Silenoz Silva (85), Bibliothekar der Pendulum University, verstorben

ANDERE: -



My Past


TABELLARISCHER LEBENSLAUF:

0 Jahre / Geburt in Pendulum Oak
1 Jahr / Verlust der Eltern im Bürgeraufstand, Aufnahme in städtisches Waisenhaus
4 Jahre / Erste regelmäßige Ausbrüche aus dem Waisenhauses
9 Jahre / Endgültige Flucht aus dem Waisenhaus, neues Heim in der Universität
11 Jahre / Erste Arbeiten in der Bibliothek der Universität
12 Jahre / Erste Ausflüge in die Feldforschung mit ihren Mentoren
13 Jahre / Beginn der magischen Ausbildung durch Samuel Leclerq
14 Jahre / Prägendes Erlebnis mit der 'Sonnensphäre'
16 Jahre / Überfall einer dunklen Gilde auf die Universität, Flucht Rahels
18 Jahre / Beschluss, Fairy Tail aufzusuchen
19 Jahre / Ankunft in Magnolia

GESCHICHTE:

Vor 19 Jahren erblickte Rahel in einer heißen Sommernacht in Pendulum Oak, einer kleinen Stadt an Fiores Westküste, das Licht der Welt. Ihre Eltern waren einfache und zudem recht mittellose Fischer, die in einer kleinen Hütte am Strand etwas abseits der Stadt lebten, doch obwohl sie ihre kleine Tochter wie ein Wunder verehrten, sollten sie traurigerweise kaum eine Rolle in ihrem Leben spielen. Denn kaum ein Jahr später, Rahel konnte noch nicht einmal laufen, geschweige denn sprechen, kam es zu einem lebensverändernden Unglück. Unruhen beherrschten zu dieser Zeit die Küstenstadt, Bürger rebellierten gegen einen örtlichen Fürsten und im Zuge des Bürgeraufstandes kamen beide Eltern der kleinen Rahel ums Leben. Man vergaß die beiden schnell und niemand hätte sich wohl an ihr kleines Kind erinnert, hätte eine gute (und bis dato unbekannte) Seele nicht den Säugling aus der Hütte der Eltern geholt und sie vor der Schwelle des städtischen Waisenhauses abgelegt.

Und so wuchs das kleine Mädchen ohne Erinnerungen an seine Eltern auf. Im Waisenhaus wusste man nichts über die Herkunft der Kleinen zu sagen und nur ein kleiner Zettel im Futter der Decke, in der man sie gefunden hatte, verriet ihren Vornamen Rahel. Ein Nachname war ihr jedoch nicht in die Wiege gelegt worden und auch die Waisenhausleitung erachtete es nicht als notwendig, ihr einen zu geben, daher blieb sie die ersten Jahre ihres Lebens einfach das Mädchen ohne Nachnamen. Einfach nur Rahel.

Doch die Verantwortlichen im Waisenhaus sollten schon bald feststellen, dass Rahel ... anders war, als die meisten anderen Kinder. Sobald sie auf beiden Füßen laufen konnte, ohne dabei alle zwei Schritte umzufallen, schien das Mädchen nichts mehr in den recht bescheidenen und nicht sehr freundlichen Mauern des Waisenhauses zu halten, und so büxte sie regelmäßig aus. Eine unachtsam offen gelassene Tür, ein Spalt in der Gartenmauer, ein nicht richtig schließendes Fenster ... Rahel nutzte instinktiv jede Gelegenheit, dem Waisenhaus zu entfliehen und Erkundungsgänge in die Nachbarschaft zu unternehmen. Nicht selten trieb es sie dabei sogar bis außerhalb der Stadtmauern, weil dort so schön grüne Pflanzen wuchsen! Doch meist endeten ihre Ausflüge damit, dass aufmerksame Bürger sie erkannten, einsammelten und wieder im Waisenhaus absetzten, wo sie sich eine Standpauke anhören durfte.

So ging das eine ganze Weile. Wöchentlich wurden die Nerven der Heimleitung aufs Neue strapaziert, bis man gedanklich bereits fluchte, wenn man das Mädchen nur vorbei laufen sah, und auch die anderen Kinder - meist sehr eingeschüchtert von den Erzieherinnen des Waisenhauses - hielten sich vorsichtshalber von ihr fern, um nicht in den Ärger hinein gezogen zu werden, den sie am laufenden Band produzierte. Rahel kümmerte das herzlich wenig. Sie hatte sich zu einem aufgeweckten, munteren und vor allem neugierigen Mädchen entwickelt, das absolut keinen Deut auf die Meinungen anderer gab und dorthin ging, wo sie hingehen wollte. Erst im Alter von 9 Jahren dann fasste Rahel einen für sich folgenschweren Entschluss. Sie hatte keine Lust mehr, ständig in den grauen Mauern des Heimes eingesperrt zu sein und stahl sich in einer Nacht-und-Nebel-Aktion davon ... endgültig! Sie wollte nun ihr eigenes Leben leben und in die weite Welt hinaus ziehen!

Leicht gesagt ...
Einige Tage lang trieb Rahel sich noch in der Nähe der Stadt herum, versteckte sich geschickt vor allen Erwachsenen, denn als stadtbekannte Ausbüxerin war sie bekannt wie ein bunter Hund, doch spätestens als sie in die Berge jenseits von Pendulum Oak stieg, um "die Welt zu sehen", trieb sie der Hunger in die Knie. Sie hatte in den vergangenen Tagen kaum etwas zu Essen aufstöbern können und auch ihr starker Lebenswille reichte nun nicht mehr. Halb verhungert wurde das Mädchen am Straßenrand von einem Gelehrten gefunden, einem alten Professor namens Ulldart Silberbaum, der sie zu der nahen Pendulum University brachte, einer Hochschule, die sich etwas abseits des bunten Treibens der Stadt in ihre Studien vertiefte.

Sehr fürsorglich wurde das dünne Mädchen mit dem kirschroten Haar von den Gelehrten aufgepäppelt, doch so sehr man sich auch bemühte, aus ihr heraus zu bekommen, woher sie kam und wer ihre Eltern waren, Rahel schwieg stur und dachte gar nicht daran, ihnen von dem Waisenhaus - ihrer unfreiwilligen Heimat - zu erzählen. Also ließ man Rahel noch einige Tage lang in dem Wohntrakt der Universität bleiben, während die Gelehrten immer wieder in die Stadt hinab stiegen und sich umhörten, welche Eltern ihre Tochter vermissten. Doch niemand meldete sich auf die Fragen, denn tatsächlich vermisste kein Elternpaar die Kleine. Letztlich entschlossen die Alten - nüchtern und sachlich, wie sie waren - dass das Mädchen am besten im Waisenhaus der Stadt aufgehoben wäre, doch als Rahel von diesem Entschluss hörte, brach sie regelrecht in Tränen aus und klammerte sich so fest an die Bettpfosten in ihrem neuen Zimmer, dass den Gelehrten eher das Herz gebrochen wäre, bevor sie sie mit Gewalt hinaus bekommen hätten. Vermutlich kam einigen von ihnen schon damals der unausgesprochene Gedanke, dass die kleine Rahel das Waisenhaus bereits von innen gesehen und sich dort nicht wohl gefühlt hatte ...

Rahels sturer Kopf hatte sich durchgesetzt. Unsicher, was zu tun war, beschloss Professor Silberbaum kurzerhand, dass sie einfach an der Universität bleiben solle, wenn das ihr Wille war. Zwar hatte keiner von ihnen jemals ein Kind groß gezogen, doch so schwer konnte das nicht sein, wenn man zu den klügsten Köpfen im Lande zählte, nicht wahr?
Wie falsch sie mit dieser Prognose lagen, konnten die hohen Gelehrten in den folgenden Jahren an den Belehrungen abzählen, mit denen sie Rahel maßregeln mussten, wenn sie wieder und wieder nicht das tat, was man ihr sagte. Und doch wuchs der kleine Käfer allen Studierenden und Lehrenden im Laufe der Zeit ans Herz, denn auch wenn sie ungehorsam war und einen ganz eigenen Kopf hatte, hatte sie doch auch ein selten warmes Herz. Sie half ohne Aufforderung bei allen Arbeiten, die in dem großen Bauwerk in den Bergen so anfielen, half in der Küche aus, wenn ihr danach war, fegte Flure und wirbelte stets aufmerksam und hilfsbereit um den Gärtner der Universität herum.

In dieser Zeit bekam Rahel ihren Nachnamen, denn die Gelehrten waren der Ansicht, dass ein Mensch nunmal einen Nachnamen haben musste, egal woher er kam. Und da die kleine Rahel diese merkwürdige Angewohnheit hatte, bei gutem Wetter stets die Berghänge der nahen Umgebung zu erkunden, dabei Löwenzahnblüten zu pflücken und diese in allen möglichen Büchern der Universität zum Trocknen zu verstecken, gab man ihr einfach den Nachnamen Dandelion. Den Alten und den Jungen gefiel das. Auch Rahel Dandelion gefiel ihr neues Ich, ja, sie fühlte sich allgemein sehr wohl in der Gesellschaft der Lernenden und Lehrenden, viel wohler als im Waisenhaus und einer von ihnen - der alte Bibliothekar Silenoz Silva - brachte ihr sogar das Lesen und Schreiben bei!

Rahel blühte in den Jahren in den Bergen regelrecht auf. Mit elf Jahren, als sie bereits gut lesen und schreiben konnte, half sie dem vom Alter müden Silenoz beim Verwalten der Bibliothek, indem sie zurück gegebene Bücher einsortierte. In dieser Zeit suchte sie auch immer häufiger die Nähe der alten Wissenschaftler, wenn diese über Botanik und Geologie fachsimpelten, und obwohl Rahel von ihrem Gerede kaum einen Bruchteil verstand, war sie doch fasziniert. Von den Kupferstichen tausender Pflanzen in Botanikbüchern war sie ebenso schnell zu begeistern wie von den Gesteinssammlungen der Geologen und schnell war sie als aufmerksame Zuhörerin ebenso beliebt wie als muntere Küchenhilfe.

Als sie schließlich das zwölfte Lebensjahr vollendet hatte, konnte schließlich kaum noch jemand übersehen, was für ein wacher und neugieriger Verstand unter dem dunkelroten Haarschopf lauerte und vor allem Professor Ulldart Silberbaum und sein Lebensgefährte, der Professor Aamon e' Liron, der für die Geologie an der Universität verantwortlich war, sorgten dafür, dass das Mädchen die Ausbildung bekam, die sie verdiente. Sie unterrichteten sie nun in den Grundlagen der Mathematik, brachten ihr einfache geometrische Berechnungen bei und vertieften ihre Kenntnisse der Grammatik, damit sie die komplizierteren Werke in ihrer Bibliothek verstehen konnte. Sie nahmen die nicht-mehr-ganz-so-Kleine auch auf weite Wanderungen durch das Gebirge mit, wo Rahel hautnah Feldforschung erleben konnte und sich mehr und mehr für Botanik und Geologie zu interessieren begann. Ja, das Mädchen sog alles wissbegierig in sich auf. Vor allem eines faszinierte sie über alle Maßen ...

Der Magister Samuel Leclerq, ein Mann mittleren Alters, der nicht nur Assistent und guter Freund ihres neuen "Ziehvaters" Silberbaum war, sondern auch für das Universitätsgewächshaus verantwortlich war, entdeckte Rahels Affinität zu Pflanzen, als diese ihm bei der Pflege der kostbaren Heilpflanzen half. In ihrer Nähe schienen die Pflanzen besser zu gedeihen, erschien es Leclerq, und so machte er das Mädchen mit etwas vertraut, was ihr Leben für immer verändern sollte: Magie.
Samuel war ein Beherrscher der Green Magic, mit der man die Natur verändern konnte, und empfand Rahel als geeignet, diese Magie ebenfalls zu erlernen! Das Mädchen brauchte da natürlich nicht zwei Mal zu überlegen und ging in die Lehre des Magiers, der sie fortan in jeder freien Minute in den Garten oder die angrenzenden Wälder mitnahm und ihr die Grundlagen dieser mit der Natur harmonierenden Magie beibrachte. Rahel zeigte sich hier ebenso begeistert und wissbegierig, lernbereit und leidenschaftlich wie beim Studium unter ihren Mentoren Silberbaum und e' Liron.

So gingen weitere Jahre ins Land. Mit 14 Jahren durfte Rahel zum ersten Mal den größten Schatz ihres magischen Meisters sehen. Er führte sie in einen abgeschlossenen Teil der großen Gewächshauses, wo nur eine einzige Blume blühte. Sie war an sich recht schlicht, blühte in den Farben der Sonne, und war doch von einzigartiger Schönheit, so dass Rahel beim bloßen Anblick bereits das Herz aufging. Es handele sich dabei um eine einzigartige Blume, erklärte ihr Samuel, eine Blume, von der es auf der Welt stets nur ein einziges Exemplar gab, weil sie in ihrem ganzen Leben nur einen einzigen Setzling produzierte - er nannte sie Sonnensphäre. Diese Blume, so Samuel, blühte mehr als zwanzig Jahre, bevor sie einen einzigen Samen frei gab, der vom Wind ergriffen viele hundert Meilen weit fliegen konnte, bevor er zu Boden sank und die nächste Sonnenspähre bildete. Er hatte es sich zur Aufgabe gemacht, die seltene Blume zu beschützen und hatte ein sehr feines Netz in weitem Bogen um die Blume gespannt, um den Samen aufzufangen und hier in Sicherheit pflanzen zu können, wenn es eines Tages so weit sei. Dieser so einfache und bescheidene Sinn, den Samuel seinem Leben gegeben hatte, beeindruckte Rahel tief.

Und mit der Zeit kamen andere Probleme auf die weisen Gelehrten zu, vor denen sie alle sich schon seit Jahren fürchteten ... Rahel wurde erwachsen.
Als aus dem Mädchen Schritt für Schritt eine Frau wurde und auch ihr Körper sichtbar mitzog, als Rahel sich erste pubertierende Gedanken in den Kopf setzte, fingen die richtigen Probleme an. Die ausnahmslos männliche Studentenschaft der Universität - abseits der Stadt in den Bergen gelegen - begann Rahel mit anderen Augen zu sehen und das lenkte sie deutlich von ihren Studien ab. Zumal das Mädchen, das langsam zu einer bildhübschen Frau heran reifte, wenig Wert auf die modischen (recht prüden) Ratschläge der Professoren legte, was die Situation noch angespannter werden ließ. Die weisen Männer standen vor einem schier unlösbaren Problem, bei dem ihnen keine Wissenschaft mehr weiter half ... und Rahel machte die ganze Sache sichtlich Spaß!

Bis zu jenem Tag vor drei Jahren.
Die Pendulum University war von dem großen Krieg der Gilden Jahre lang verschont geblieben, zu weit abseits lag sie wohl, doch nun, in den letzten Atemzügen des Krieges, hatte man sie doch bemerkt. Eine dunkle Gilde überfiel die Universität in einer schwülen Sommernacht, in der Zeit um Rahels sechzehnten Geburtstag, und ermordete viele Studenten und Professoren, die kaum Gegenwehr leisten konnten. Rahel entging dem tragischen Unglück gemeinsam mit einer Hand voll junger Studenten, doch alle Menschen, die ihr lieb und teuer waren, starben in dem gnadenlosen Übergriff der dunklen Gilde, deren Namen Rahel bis heute nicht erfahren hat. Samuel, ihr Meister, Ulldart und Aamon, ihre Mentoren, Silenoz, der alte Bibliothekar ... alle verstarben in jener Nacht, als Rahel tränenreich von einem nahen Hügel mit ansehen musste, wie die Reste der Universität den Flammen übergeben wurden. Vermutlich hatte die Gilde es auf einige wertvolle Bücher der Bibliothek abgesehen, denn sie verschwanden bereits wieder, noch bevor der breite Dachstuhl unter Funkenwolken in sich zusammen brach.

Rahel machte jedoch noch einen letzten Versuch, etwas zu retten, das ihr ebenfalls sehr am Herz lag. Sie eilte hinter die Universität zum zerstörten Gewächshaus und suchte die Sonnensphäre, um wenigstens dieses einzigartige Lebewesen zu bewahren, doch ein scharfes Bruchstück der gläsernen Decke war auf die Blume gestürzt, hatte das Netz zerrissen und sie am Stiel in zwei Hälften geteilt. Rahel war zutiefst bestürzt von diesem weiteren Verlust, da öffneten sich die Blüten der Blume im letzten Moment ihres Lebens und ein Samenkorn erhob sich in die Luft und wurde vom aufziehenden Wind aus dem zerborstenen Dach in die Welt hinaus getragen.

Noch an diesem Abend verließ Rahel für immer den Ort, an dem sie aufgewachsen war. Nichts hielt sie mehr an diesem Ort, der nur Trauer für sie bereit hielt und eine fast verzweifelte Kraft trieb sie an, nur noch so weit fort wie möglich zu ziehen! So endete der Krieg zwischen den Gilden letztlich in etwa zur selben Zeit, als Rahel ihre ziellose Reise über den Kontinent begann. Drei Jahre lang zog sie von Stadt zu Stadt, ließ Schritt für Schritt den Schrecken der nahen Vergangenheit hinter sich und wurde so mehr und mehr wieder zu jenem lebensfrohen Wesen, das sie vor jener Nacht gewesen war und das sie heute wieder ist. Mit Gelegenheitsjobs hielt die junge Frau sich über Wasser, bereiste viele Länder und studierte an jedem Ort die Pflanzen und die Geologie der Regionen, stets ihre Erinnerungen an ihre Mentoren in Ehren haltend. Sie hatte für sich entschlossen, nie mehr über etwas trauern sondern das Leben nur noch genießen zu wollen!
Rahel übte sich auch ohne die lehrende Hand Samuels weiter in der Green Magic und entwickelte ganz ohne seine Hilfe ihre eigene magische Technik, das Seed Archive. Denn sie wollte eines Tages die neu erblühte Sonnensphäre finden, sie studieren und selbst dazu in der Lage sein, ihren Samen zu erschaffen, die Blume erblühen zu lassen und damit vor dem Aussterben zu bewahren. Dies war ein Teil von Rahels langsam wachsenden und Form annehmenden Traum - dem Traum von einem Ort, an dem alle Pflanzen der Welt gemeinsam gedeihen konnten!

Und während Rahel so durch die Welt zog, hörte sie immer und immer wieder Geschichten von der Gilde Fairy Tail und mit jeder neuen Geschichte, die sie hörte, spürte sie die Zuneigung zu dieser fremden Gilde und ihrer Denkweise wachsen. Bis sie eines Tages beschloss, selbst Fairy Tail aufzusuchen und Teil von ihr zu werden! Hier, so fand sie, wollte sie ihre Magie meistern und ihr weiteres Leben planen.
Rahel war neunzehn Jahre alt, als sie Magnolia erreichte, jene Stadt in der Fairy Tail zu finden war ...





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SCHREIBRPOBE:

Probe eines Charakters aus einem anderen Forum:
 

ERREICHBARKEIT: am besten über PN
AVATAR: Bellows (Suisei no Gargantia)
WEITERE CHARAKTERE: -






Zuletzt von Rahel am Sa 6 Dez - 22:22 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Rahel Dandelion   Sa 6 Dez - 22:07

Und hier kommt auch schon deine Erstbewertung. (:

This is Me

Angenommen.

Take A Look

Angenommen.

Deep Inside of Myself

Angenommen.

Wanna Fight?

Stärken/Schwächen: Alsou an sich ist die Verteilung nahezu ausreichend, nur fehlt noch ein vierter Pflichtpunkt. Außerdem hätte ich ganz gern die mangelnde Menschenkenntnis ein wenig ausgeschrieben, falls du diese als kampftechnische Schwäche einbringen möchtest. Wenn nicht so bräuchtest du noch eine weitere Schwäche, die den Kampf betrifft. :3

Kampfstil: Hier wäre noch ein Satz - oder auch zwei, wie du möchtest xD - zum Kampf im Team von Nöten.

Relationships

Angenommen.

My Past

Angenommen.

Gott war ich gerührt .____. Das ist wirklich eine wunderschöne und rührende Geschichte. Vor allem als sie zurückgegangen ist, um die Blume zu holen und dann aaah. o__o Ich hoffe von ganzem Herzen, dass sie die neue Blüte finden kann. ò_ó

Aber auf jeden Fall sind das die einzigen beiden Punkte, die es zu überarbeiten gilt. Vielen Dank für diesen schönen Steckbrief. ^__^

LG,
Ren

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BeitragThema: Re: Rahel Dandelion   Sa 6 Dez - 22:27

Wunderbärchen. (:

Nach ordnungsgemäßer Überarbeitung steht meiner Bestätigung nun nichts mehr im Wege. x'D


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Reika Scarlet
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BeitragThema: Re: Rahel Dandelion   Sa 6 Dez - 22:29

Auch von meiner Seite sehe ich keinerlei Gründe, dass noch etwas verbessert werden müsste^^ Hut ab für den tollen Steckbrief und ich freue mich schon darauf, dich ingame bei Fairy Tail begrüßen zu dürfen^^


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Rahel Dandelion
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