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 Ichigos Apartment

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BeitragThema: Ichigos Apartment    Sa 21 Jun - 0:00

Ichigos Apartment ist nicht sonderlich groß, aber es reicht für ihn. Er besitzt eine kleine Küche, eine Dusche, sowie ein Bett wo er drin schlafen kann. Es genügt um Ichigos Existenzbedürfnisse stillen zu können.
____________________________________________________

Nachdem Ichigo einfach von Lin und Eri abgehauen ist, führte ihn sein Weg direkt nachhause. Er wollte abschalten, sich nicht weiter von irgendwelchen Behelligen lassen. Ichigo hatte die Nase voll sich rechtfertigen zu müssen, er wollte auf diese Sache ohnehin nicht so genau eingehen. Bei sich daheim angekommen entledigte er sich erstmal seiner Klamotten, sowie seinem Schwert. Sogleich stellte er sich unter die Dusche und ließ kaltes Wasser auf ihn herabregnen, dabei dachte er nach. Er hatte gehofft sich die Ereignisse von seinem Körper, von seinem Geist waschen zu können, dies war allerdings leichter gesagt als getan. Fertig geduscht verließ er schließlich das Badezimmer und trocknete sich ab. Als er sich dann einige Freizeitkleidung überstreifte, ließ er sich leblos in sein Bett fallen und schloss einfach die Augen..


Zuletzt von Ichigo am Sa 21 Jun - 14:54 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Ichigos Apartment    Sa 21 Jun - 1:03

cf: Eingangshalle


Eri lief ein wenig planlos durch die Stadt, erstmal nur auf der Suche nach Ichigo. Sie hoffte, dass er zufälliger Weise irgendwo an einem Baum lehnen könnte, wie damals, als sie sich kennen gelernt haben. Allerdings war er nirgends aufzufinden, sodass Eri ihre Pläne ändern musste. Dann musste sie sich eben bei den Leuten nach Ichigo umhören. Er war doch recht auffällig in seiner Erscheinung. Also musste irgendjemand ihn schon gesehen haben...
Es dauerte seine Zeit, bis sie jemanden fand, der auf die Beschreibung "orangehaariger Stachelkopf mit einem riesigen Schwert bei sich" etwas anfangen konnte. Am Ende fand sie sogar jemanden, der sagen konnte, wo Ichigo wohnte und so stand sie nach gefühlten Stunden endlich vor seiner Wohnungstür. Zumindest sagten die anderen Bewohner das, denn die hat sie ebenfalls bereits nach Ichigo ausgefragt.
Sie klopfte energisch an der Tür und rief: "Ichigo, hier ist Eri. Auch wenn du mich nicht sehen willst, mach dir Tür auf!"
Ob er es wohl tatsächlich machen würde? Sie wusste es gar nicht einzuschätzen, aber sie hoffte es.
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BeitragThema: Re: Ichigos Apartment    Sa 21 Jun - 1:10

Unruhig wälzte sich der Schwertkämpfer quer durch sein Bett, versuchte die negativen Gedanken die ihn befielen abzuschütteln, jedoch mit mäßigem Erfolg. Immer wieder öffnete er die Augen wieder, schielte zu seiner Uhr und hoffte das dieser Tag sich endlich dem Ende zuneigen würde. Einzelne Minuten fühlte sich praktisch wie eine Ewigkeit an, was für ihn momentan die größte Pein war. An Schlaf war gar nicht zu denken, zu viele Gedanken spukten ihm wie wild durch seinen Kopf, ließen ihn gar nicht erst zur Ruhe kommen. Mittlerweile lag er auf dem Bauch und starrte mit einem Auge über die Bettkante und beobachtete den Sekundenzeiger seines Weckers. Das leise Ticken der Uhr schallte durch den Raum, es war so still das er es klar vernehmen konnte. Ihm war gar nicht danach seine Zeit mit etwas anderem totzuschlagen, er fühlte sich nicht motiviert genug irgendetwas zu machen. Plötzlich klopfte es wild an der Tür - wer das nur sein mochte? Es verging keine weitere Sekunde als er die Stimme Eris vernahm, die ihn dazu aufforderte die Türe zu öffnen. Grummelnd und knurrend vergrub Ichigo sein Gesicht in seine Bettdecke, hörte das stetige Klopfen an der Tür und versuchte dies zu ignorieren so gut er konnte. In der Hoffnung das er den Lärm abschirmen kann, legte er ein Kissen auf seinen Kopf und verharrte einfach weiter auf seinem Bett. Ichigo hatte weder die Intention die Türe zu öffnen, noch ihr zu antworten. Zu seinem Pech hatte er ganz vergessen die Türe abzuschließen, sodass Eri das Apartment jederzeit betreten könnte, wenn sie denn versuchen sollte die Türklinke zu benutzen...
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BeitragThema: Re: Ichigos Apartment    Sa 21 Jun - 1:30

Egal wie wild Eri gegen die Tür klopfte, es kam keine Antwort. Kurz zweifelte sie daran, ob Ichigo tatsächlich in seiner Wohnung war, aber ein paar Leute hatten ihn reingehen sehen, also musste er hier sein. Zu seinem Pech war Eri ziemlich ausdauernd und würde so schnell nicht nachgeben. So klopfte sie weiterhin wie eine wilde Furie gegen die Tür und rief immer öfter Ichigos Namen, drohte ihm sogar die Tür aufzubrechen, wenn es sein musste, was aber ziemlich unwahrscheinlich war.
Es kamen sogar schon Nachbarn aus ihren Wohnungen, die sich beschwerten, was dieser Lärm sollte. Eri hatte sich nur tief bedauernd dafür entschuldigt, machte mit ihrem Theater jedoch unverwandt weiter.
Aber irgendwann geht auch bei Eri mal die Geduld flöten und das geschah dann auch hier. "Mensch, dieser Idiot! Da macht man sich Sorgen um ihn und das kümmert ihn wohl nicht mal", meckerte sie, laut genug, dass vielleicht auch Ichigo es hören konnte.
Ein gezielter, frustrierter Tritt gegen die Tür folgte ihren Worten, aber wie erwartet war die Tür weiterhin unbeeindruckt und öffnete sich nicht.
Ihre letzte Hoffnung war planlos an der Klinke zu rütteln und unerwarteter Weise war dieses Vorhaben sogar von Erfolg gekrönt. Kurz blieb sie noch völlig perplex im Eingang stehen und sah die geöffnete Tür an, als hätte diese sich doch noch von allein bewegt.
Aber schon im nächsten Moment stahl sich ein siegessicheres Grinsen auf ihre Lippen und sie stolzierte in die fremde Wohnung, als wäre es das natürlichste überhaupt. Dabei fand sie den Gesuchten sogar recht schnell und blieb dann mit den Händen an der Hüfte neben dem Bett stehen. Ihr Blick war mahnend auf ihn gerichtet und sie schnaubte bei seinem Anblick.
"Lass mich raten, du hast mich nicht gehört?", spottete sie ein wenig und verdrehte die Augen wegen seiner Sturheit. Wobei ihre Sturheit noch weiter ging, aber das sah sie gar nicht.
"Und jetzt wag es nicht mich rauszuschmeißen, ich habe nämlich stundenlang nach dir gesucht." Ihre Stimme und auch der Blick der rotbraunen Augen waren ein wenig bittend, obwohl die Worte hätten bestimmend klingen sollen. Ein wenig wirkte sie mit ihrem Blick wie ein gescholtener Hund.
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BeitragThema: Re: Ichigos Apartment    Sa 21 Jun - 2:08

Dieses Klopfgeräusch, dieses vermaledeite Klopfgeräusch, wie lange es wohl Ichigo daran hindern würde einen klaren Gedanken zu fassen? Womöglich niemals. Eri entpuppte sich als eine besonders starrsinnige Persönlichkeit und ließ einfach nicht locker. Ihre Drohungen, sowie ihr Geplärr stieß bei Ichigo auf taube Ohren, beziehungsweise er versuchte sich daran ihre Rufe zu ignorieren, was leichter gesagt war als getan. Es wurde etwas ruhiger an der Haustüre, ob Eri das Handtuch geschmissen hatte? Fehlanzeige. Plötzlich hörte Ichigo wie sich die Haustür öffnete, war es denn die Möglichkeit? Ichigo hatte gar nicht daran gedacht das er die Türe vergessen hatte abzusperren, war Eri etwa eine Diebin mit der Fähigkeit Schlösser zu knacken? Laute Schritte näherten sich immer weiter seinem Bett, er versuchte sich Tod zu stellen, oder wenigstens so zutun als wenn er schlafen würde. Ja genau, das wäre mit Sicherheit das richtige! So schloss Ichigo seine Augen, er lag ohnehin bereits von der Tür weggedreht. Als Eri dann neben seinem Bett stand sah er Gott sei dank weder ihre Mimik, noch Gestik. Ichigo bekam sogleich ein schlechtes Gewissen als das arme Mädchen erklärte, dass sie Stunden damit verbracht hatte nach ihm zu suchen. Jedoch kam er nicht auf den Gedanken die billige Scharade wegzulassen, er zog dies eiskalt durch, markierte den schlafenden Mann. Gähnend wendete er sich ihr zu, rieb sich mit dem Handrücken das Auge, während er ihr einen müden Blick widmete. »Was suchst du denn hier Eri... habe ich dir nicht gesagt das du mir nicht folgen sollst?« fragte er sie schließlich. Er war der Ansicht das er sich klipp und klar ausgedrückt hätte.
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BeitragThema: Re: Ichigos Apartment    Sa 21 Jun - 2:17

Eris Kinn klappte auf, als Ichigo sich gähnend und augenreibend aufsetze. Sie war sich so sicher gewesen, dass er wach war, aber hatte er nun doch geschlafen? Verdammt, wie fest musste dieser Kerl denn schlafen, wenn er ihren Lärm gar nicht gehört hat?
Ein wenig verwirrt von diesem Fakt, den Eri nicht als Schauspiel entpuppte, antwortete sie schlicht: "Doch, hast du."
Sie brauchte einen Moment, bis sie sich wieder gefasst hat und Ichigos Frage nun auch sinngemäß verstand. Sie legte ein entschuldigendes Lächeln auf und sprach mit sanfter Stimme. "Tut mir leid, dass ich dich geweckt habe und dass ich einfach so in deine Wohnung gegangen bin. Übrigens solltest du vielleicht mal deine Tür abschließen. Aber ich habe mir ziemliche Sorgen um dich gemacht und wollte dich nicht allein lassen."
Sie wusste nicht, was sie nun tun sollte. In ihrem eigenen Zimmer hätte sie sich einfach aufs Bett geschmissen, aber das konnte sie jetzt schlecht machen. Schon allein weil Ichigo selbst noch darin lag. Deswegen sah sie ihn nur erwartungsvoll an und auch noch immer ein wenig bittend, dass er sie nicht sogleich rausschmeißen würde.
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BeitragThema: Re: Ichigos Apartment    Sa 21 Jun - 2:30

Eri schöpfte wie es den Anschein trug keinen Verdacht, dies ließ Ichigo innerlich leicht aufgrinsen. Er war der Ansicht das ihm dieses spontane Täuschungsmanöver nicht so leicht glücken würde. Während sie ihm antwortete, richtete sich Ichigo auf und setzte sich nun auf die Bettkante, während er zu der kleinen Eri hinauf sah, noch immer mit dem gespielten, müden Blick. »Dann versteh ich nicht ganz was du hier suchst.« fügte er ihren Worten hinzu und wirkte ein wenig Erwartungsvoll. Was wohl ihr Grund für den Einbruch in Ichigos Privatsphäre hervorrufen konnte? Eri fackelte nicht lange und stand dem Schwertkämpfer Rede und Antwort. Ichigo wurde etwas Flau im Magen während er ihren Worten lauschte, es tat ihm leid wie er sie zuvor in der Eingangshalle angefahren war und sie nun auch noch täuschte. Ihm war nicht zu helfen, er fand Eris Hilfsbereitschaft und ihre Art dazu so süß, dass er sie am liebsten umarmt hätte. Allerdings schlug er sich diesen Drang schnell aus dem Kopf, so etwas stand ihm einfach nicht, zu so etwas wäre er nicht fähig. »Ich danke dir für deine Fürsorglichkeit. Wenn es dir hilft kannst du gerne hier verweilen solang du möchtest.« Nicht wirklich die Beste Art und Weise seine Dankbarkeit auszudrücken, aber so war der Schwertkämpfer nun einmal.
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BeitragThema: Re: Ichigos Apartment    Sa 21 Jun - 20:39

Ichigo sagte, sie könne ruhig da bleiben, wenn es ihr damit besser ginge. Aber eigentlich wollte sie doch nur da sein, wenn es Ichigo damit besser ging. Wenn er sie eigentlich gar nicht brauchte, was suchte sie dann in einer fremden Wohnung?
"Ähm...", machte sie nur stupide und sah sich in dem Zimmer um, als könne dort irgendwo eine Antwort auf ihre Frage liegen. Aber leider war dem nicht so und so stand sie wie bestellt und nicht abgeholt in der Mitte des Raums und starrte stumm ins Nichts.
Ihre Großmutter hätte jetzt gesagt: "Kind, du sollst dich den Leuten nicht so aufdrängen. Nicht jeder heißt deine Offenheit willkommen."
Vermutlich hatte sie recht, aber Eri wäre nunmal nicht Eri, wenn sie sich nicht unerwünschter Weise aufdrängen würde. Sie würde einfach hier bleiben und Ichigo so lange auf die Nerven gehen, bis er sie entweder doch rausschmiss oder sie von seinem Problem erfuhr.
"Gemütlich hast du's hier", sagte sie schließlich grinsend und setzte sich einfach neben den Stachelkopf aufs Bett. Wenn er noch müde war und schlafen wollte, hätte er das Angebot hier zu bleiben nicht machen dürfen. Und Eri störte es ohnehin nicht, sollte er einfach so einschlafen. Dann würde sie eben so klammheimlich wie sie reingekommen war auch gehen.
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BeitragThema: Re: Ichigos Apartment    Sa 21 Jun - 20:58

Ichigo brauchte ihr Gesellschaft nicht, im Gegenteil, er wollte im Grunde für sich sein. Sie allerdings nun einfach fortzuschicken, nachdem sie die Strapazen auf sich genommen hatte ihn Stundenlang zu suchen, sowie die Verkündung ihrer Besorgnis, das käme für den Schwertkämpfer nun nicht mehr in Frage. Der junge Mann beobachtete das Mädchen, sah ihren Blick durch seine Wohnung schweifen. Nicht gerade ein Schloss, aber es reichte zum leben. Ichigo war ein eher einfältiger Mann, brauchte nicht viel um glücklich und zufrieden zu sein, etwas was nur die Wenigsten Menschen von sich behaupten konnten. Nach einer Weile des Schweigens, erklärte Eri Ichigos Wohnung für gemütlich und grinste breit. Es fiel ihm zwar schwer, dennoch erwiderte er ihr Lächeln, wenn auch nur leicht. »Hmpf, danke.« Im nu gesellte sich Eri neben ihn, was für ihn leicht unangenehm wurde, aber das ließ er sich nicht großartig anmerken. Ichigo war nach solchen Ereignissen immer sehr aufgewühlt, scheute sich dann vor Nähe, aus Angst es könnte etwas passieren. Aber das war wohl unbegründet, es war äußerst ruhig im inneren von Ichigo, er war wie gesagt noch nicht ganz drüber hinweg. »Und... ähm, was machen wir nun?« fragte er dümmlich in die Runde, er wusste gerade nicht was die beiden treiben sollten. Er wollte nicht das Eri sich langweilte.
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BeitragThema: Re: Ichigos Apartment    Sa 21 Jun - 21:31

Eri grinste kurz, als Ichigo fragte, was sie nun machen sollten. Sie nahm sich die Zeit zu überlegen. Was könnten sie nun schon tun? Schach spielen vielleicht? Eri fiel nicht wirklich was ein, außer munter losplaudern, wie sie es bei ihren Freundinnen auch machte, aber Ichigo wirkte ganz und gar nicht wie der Typ dafür. Also ließ sie diesen Vorschlag auch lieber bleiben.
Und da sie ohnehin eher ein Mensch war, der mit der Tür ins Haus fiel, entschied sie sich ihn erneut nach der Sache von vorhin zu fragen.
Sie lächelte schwach, aber ihre Augen verrieten, dass sie ganz und gar nicht so munter drauf war wie sonst. Eri konnte sich einfach nicht vorstellen, dass er tatsächlich nur mit sich selbst so gut klar kam. Er musste doch jemanden haben, mit dem er reden konnte, anders fände sie es sonst ziemlich traurig. Sie war zwar selbst auch nicht Jemand, der jedem von seinen Problemen erzählte, einfach damit man sich keine Sorgen machen musste, aber umso mehr wusste sie, wie schön es sein konnte, wenn einem jemand zuhörte.
"Du könntest mir vielleicht sagen, was geschehen ist. Und nun sag nicht, dass es nichts war, denn ich habe es mit eigenen Augen gesehen." Als sie an das finstere Auge von ihm zurück dachte, wurde ihr wieder ein wenig mulmig zu mute und dennoch meinte sie ihre Worte genauso wie sie es sagte. "Du kannst mir vertrauen, Ichigo. Egal was es war, ich werde dich nicht verurteilen."
Ihre Augen strahlten eine gewisse Wärme aus, als sie die Worte sagte. Aber wenn Ichigo sich auch nun quer stellte, wusste sie nicht mehr, was sie noch tun sollte, außer sich auf den Boden zu werfen und so lange zu quengeln und zu schreien, bis sie rausgeschmissen werden würde.
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BeitragThema: Re: Ichigos Apartment    Sa 21 Jun - 22:01

Ichigos Frage durchbrach das Schweigen schließlich, er fragte die kleine Eri was sie nun machen sollten. Das kleine Mädchen entgegnete ihm auf seine Frage hin mit einem kurzen Grinsen, bis sie sich schließlich ihren Gedanken hingab. Ob ihr etwas vielversprechendes einfiel, der Schwertkämpfer hatte da seine Zweifel. Es verging ein wenig Zeit, bis Eri ihn entschlossen ansah und ihn auf das Vorkommnis von heute Mittag ansprach. Knurrend wendete sich der Schwertkämpfer von dem Mädchen ab, sein Gesichtsausdruck war nicht gerade erfreut über ihre Frage. Er wollte einfach nicht darüber sprechen, konnte das denn niemand verstehen? Konnte man dem Mann nicht einfach die Ruhe gönnen nach der er sich die ganze Zeit sehnte? Ein Ding der Unmöglichkeit selbst in seinen eigenen vier Wänden Ruhe und Frieden zu finden. Ichigo seufzte, sie würde wohl niemals mit der Fragerei aufhören. Halbherzig wendete er seinen Blick in ihre Richtung, sein Gesichtsausdruck war nicht gerade rosig während er sprach. »Bist du dir wirklich sicher das du das wissen willst? Du bist gerade imstande in die tiefste Dunkelheit meines innerstes einzutauchen, Eri.« seine Worte waren vollkommen ernst als er ihr den Ernst der Lage darlegen wollte. Ob sie davon zurückschrecken würde? Vermutlich nicht, sie war sich nicht bewusst was es bedeuten würde. So rückte der Schwertkämpfer ohne auf ihre Antwort zu warten näher zu ihr, nahm ihr Gesicht in beide Hände und lehnte seine Stirn leicht an ihre, während er ihr starr in die Augen blickte. »Bist du immer noch erpicht zu wissen was mit mir nicht stimmt? Möchtest du das ich das ich dir meinen inneren Dämon offenbare?«
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BeitragThema: Re: Ichigos Apartment    Sa 21 Jun - 22:24

Endlich antwortete Ichigo und das nicht nur mit einem einfachen 'Nichts'. Sie hatte zwar das Knurren gehört und sah ihm auch an, dass er nicht gerade begeistert von ihrer Frage war, aber das war ihr egal. Allerdings überraschte Eri doch ein wenig der plötzliche Körperkontakt. Sie hatte nichts dagegen und sträubte sich auch nicht, als die Stirn des jungen Mannes ihrer eigenen so viel näher kam. Sie selbst warf sich bei großer Freude mal gerne an jemanden dran, aber dass das mal jemand bei ihr machte, war doch etwas Neues.
Was sie jedoch auch verwunderte, waren seine Worte. Die tiefste Dunkelheit seines Innersten. Sein ihrer Dämon. Was bedeutete das nur? Eri wollte es wissen, auch wenn Ichigo ihr durch seine Stimme gerade klar machte, dass dies kein harmloser Trick werden würde.
Sie schluckte schwer und nickte schließlich zur Antwort, so gut es ihr zumindest möglich war mit den großen Händen an ihrem Gesicht.
Es würde schon nicht schlimmes sein, redete sich die Rothaarige ein. Und wenn ihr doch etwas zustieß... nun, dann war sie absolut selbst daran schuld.
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BeitragThema: Re: Ichigos Apartment    Sa 21 Jun - 23:23

Innig sah Ichigo ihr fortwährend in die Augen, sein Atem dockte dabei wie die Flut des Meeres an Eris Lippen. Ihre Antwort stand weiterhin aus, würde sie diesen Schritt denn wagen wollen? Ichigo hoffte nicht, eigentlich wollte er ihr damit nur Angst einjagen, in der Hoffnung sie würde von diesem törichten Gedanken ablassen. Wie sich herausstellte war dem nicht so, war Ichigo zu naiv gewesen? Sie nickte vorsichtig auf seine Worte, jedoch konnte man leichte Unsicherheit in ihren Augen erkennen. Der Bluff schien nicht geglückt zu sein, im Gegenteil, nun hatte der Schwertkämpfer keine andere Wahl mehr. Zaghaft ließ er nun von ihrem Gesicht ab und entfernte sich wieder von ihr. Seine Augen waren geschlossen und man hörte nur ein leises Seufzen. »Nun denn.« Sogleich öffnete Ichigo wieder seine Augen und sah stumm zu ihr. Seine Augen spiegelten sein zögern wieder, er wollte dies eigentlich gar nicht tun. Abermals seufzte Ichigo, ihm fiel folgendes wirklich schwer, aber ändern ließe es sich ohnehin nicht. Er hob seine Hand leicht an und öffnete seine Handfläche, während er mit ruhiger Stimme zu Eri sprach. »Ich zeige dir nun was ich genau all die Jahre versucht habe zu verstecken...« Langsam wanderte seine Hand immer näher zu seinem Gesicht. Plötzlich sammelte sich schwarze Energie vor Ichigos Gesicht, die schließlich eine weiße Maske, die mit roten Streifen auf der linken Hälfte versehen war. Ein kurzer, lauter Schrei entkam Ichigos Stimme, jedoch hörte sich seine Stimme viel verzerrter an, finsterer. Die Atmosphäre veränderte sich schlagartig, es war ein drückendes Gefühl welches die zwei umgaben. Ichigos Augen waren nun in das tiefe schwarz getaucht, welches Eri zuvor sehen konnte. Seine Iris war gelblich und sein Blick wirkte bedrohlich. Ichigo sah sie stumm an mit seiner Hollow Maske auf seinem Haupt, man hörte nur seinen schweren Atem der durch die Öffnungen der Maske heraustraten.
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BeitragThema: Re: Ichigos Apartment    Sa 21 Jun - 23:50

Eris Herz klopfte schneller vor Aufregung, da sie nun scheinbar etwas ganz Besonderes sehen würde. Sie schürzte ihre Lippen und verkrallte die Hände in ihren zierlichen Knien. Was das nun wohl war, das Ichigo geheim halten wollte? Eri fühlte sich wie jemand Besonderes, der ein sehr seltenes Geheimnis anvertraut bekam.
Sie beobachtete jeden seiner Bewegungen, besonders als sich etwas zwischen seinem Gesicht und seiner Hand tat. Das musste seine Magie sein, dachte das Mädchen sich.
Ihre Augen weiteten sich dann überrascht, als eine Maske zum Vorschein kam, die keinesfalls menschlich wirkte. Seine Augen sahen sie wieder aus dem Gelb und Schwarz an, das sie vorhin gesehen hat.
"Das ist total cool", hauchte sie erstaunt und ihre Augen wussten gar nicht, wo sie hängen bleiben sollten. Doch während sie dies sagte, fiel ihr auch Ichigos erstickter Schrei auf und der schwere Atem, der durch die Maske drang.
Eine Gänsehaut legte sich über ihren zierlichen Körper und die Haare an ihren Armen stellten sich auf, ohne dass sie es bemerkte. Ihr Herz schlug nur noch schneller, da sie das Gefühl hatte in der Nähe von etwas Bedrohlichem zu sein, aber sie konnte und wollte nicht glauben, dass Ichigo ihr etwas zuleide tun könnte.
Doch neben der Bedrohung spürte sie auch Sorge in sich aufkommen. "Geht es dir gut?", fragte sie vorsichtig mit leiser Stimme, fast als würde sie sich kaum trauen diese Frage zu stellen.
Um zu sehen ob die Maske tatsächlich echt und nicht nur eine Illusion war, streckte Eri zaghaft ihre Hand aus und berührte mit ihren Fingerspitzen sachte die Maske. Sie war echt. Wie aufregend!
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BeitragThema: Re: Ichigos Apartment    So 22 Jun - 0:09

Ichigos Blick wurde der Maske sogleich überrascht bei ihren Worten. Sie fand das... cool? Der Fluch, die Pein, der Terror, all das empfand sie als... cool? Nun, von alledem wusste sie nichts, sie fand wohl nur sein äußeres Erscheinungsbild cool. Der Schwertkämpfer atmete tief aus und riss sich gewaltsam die Maske vom Haupt. Man konnte sehen das die Maske nicht nachgeben wollte, sie wollte auf seinem Gesicht haften bleiben. Ichigo schrie langsam auf, steckte all seine Kraft in diesen Akt, um triumphal die Maske abreißen zu können. Als ihm das gelang, sah man seinem Gesicht an das dies immer wieder aufs neue eine einzige Strapaze war. »Es... es geht.« erwiderte er kurz und knapp auf ihre Frage bezüglich seines Wohlempfinden. »So cool ist das ganze gar nicht...« sprach er dann wehmütig und wendete den Blick bestürzt zur Seite. »Wenn ich die Maske aufgesetzt habe verändere ich mich, werde so wie "er". Ich kann es spüren... wie jeder Einsatz dieser Kraft mich tiefer in den Abgrund zerrt. Aber manchmal ist es unabdingbar.« Ichigo faselte gerade Geistesabwesend, Eri wusste doch noch gar nicht wer "er" überhaupt war. Sein Blick schlug schlagartig in ihre Richtung um. »Achja... "Er" ist mein anderes Ich. Das Ich, welches stetig versucht die Vorherrschaft über meinen Körper zu erlangen. Meine Kräfte sind unkontrollierbar, ich könnte Leuten die mir wichtig sind Schaden zufügen, deshalb fürchte ich mich davor. Menschen... wie dir, verstehst du?« Der Schwertkämpfer schielte kurz in ihre Richtung, merkte dann plötzlich was er tatsächlich gesagt hatte und ließ sich sogleich wütend über sich selbst in sein weiches Bett fallen, den Blick wendete er dabei ab, starrte leer zu seiner Wand. »Behalt... behalt das bitte für dich, Eri. Das ist mir sehr wichtig.«
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BeitragThema: Re: Ichigos Apartment    So 22 Jun - 0:34

Ihr blieb der Atem stocken, als sie zusehen musste, wie Ichigo sich die Maske vom Gesicht zu reißen versuchte. Dem Schrei und seiner Mimik nach zu urteilen war dies kein Zuckerschlecken gewesen und Eri bereute sofort gesagt zu haben, dass es cool wäre. Es musste einen Grund geben, weshalb Ichigo diese Magie nicht nutzen wollte und Eri vermutete langsam diesen Grund zu kennen.
Dennoch weiterhin neugierig lauschte sie Ichigos Erklärung, die ihr einen leichten Schlag in die Magengegend gab. Ichigo musste bei diesem Prozess furchtbar leiden und immer Sorge wegen seiner eigenen Kräfte haben, die jemandem einfach Schaden zufügen könnte.
Allerdings konnte Eri sich ein Lächeln nicht verkneifen, nachdem der junge Mann neben ihr sagte, sie gehöre zu seinen wichtigen Personen.
"Du musst keine Angst haben, dein Geheimnis bleibt bei mir sicher", schwor sie feierlich und zeigte mit einer Geste an, dass ihr Mund versiegelt blieb, auch wenn er gerade gar nicht hinsah.
Ungefragt und ganz dreist, wie sie war, folgte sie Ichigos Beispiel und sank auf das Bett nieder. Dabei drehte sie sich aber auf den Bauch, sodass sie ein wenig schräg zu Ichigo lag und ihn direkt ansehen konnte.
"Danke, dass du es mir gesagt hast", lächelte sie warmherzig, "Jetzt kann ich wirklich gut verstehen, dass es dir damit nicht so gut geht. Schon erstaunlich wie die eigene Magie, die einem doch eigentlich hilfreich sein sollte, ein Fluch werden kann. Meine Magie ist dagegen ja total lasch, so ein bisschen Gefühle verbinden..."
Sie seufzte gespielt theatralisch, stockte dann aber und dachte über ihre eigenen Worte und ihre Fähigkeit nach. Sie kann ihre eigenen Empfindungen mit anderen verlinken, also müsste sie auch irgendwie Ichigo dabei helfen können oder nicht? Wenn sie ihm einfach ihre Gelassenheit - wenn man es denn so nennen konnte - übertragen konnte. So ein schlechter Gedanke wäre das gar nicht, wie sie fand.
"Sag mal, wodurch wird dieses... andere 'Ich' von dir ausgelöst?", fragte sie vollkommen ernst, was ungewohnt bei ihr aussah. Sie war noch immer in ihren Gedanken vertieft und versuchte zu tüfteln, wie sie eine Hilfe für den Stachelkopf sein könnte.
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BeitragThema: Re: Ichigos Apartment    So 22 Jun - 0:47

Eris Gesichtsausdruck änderte sich schlagartig, kein Wunder, immerhin konnte man dem jungen Mann die Pein dieser Strapazen ansehen. Ein Stein fiel ihm schließlich vom Herzen, als Eri ihm schwor sein Geheimnis für sich zu behalten. Er hatte eigentlich gedacht sie würde gleich zum Gildenmeister rennen, oder vielleicht zu Shinobu oder Lin, damit sie dem Schwertkämpfer helfen würden. Diese Hilfe wollte er gar nicht, er wollte überhaupt keine Hilfe. Es war Ichigos Bürde, sein Problem, es war seine Aufgabe andere zu beschützen, nicht beschützt zu werden. Als Eri sich dann zu ihm legte und in die Augen sah, lächelte sie ihn warmherzig an und bedankte sich für seine Offenheit. Zwar war ihm gar nicht danach, aber irgendwie verspürte das kalte Herz Ichigos Wärme, welches ihm zu einem aufrichtigem Lächeln verhalf. »Wem sagst du das.« antwortete er leicht grinsend, als die Situation dann wieder zu ernst umschwank. Auf ihre Magie konnte Ichigo gar nicht schnell genug eingehen, als sie ihm die nächste Frage stellte. »Hm, ich weiß nicht genau. Eben war ich ziemlich wütend... da war es für ihn wohl ein leichtes einfach das Ruder zu übernehmen. Ebenso wenn ich das Zeitlimit meiner Kräfte überreize, ich denke mein bisheriger Rekord waren elf Sekunden bevor ich anfing langsam die Kontrolle zu verlieren.« erklärte er ihr frei von der Seele war. Der große Schritt war damit getan, er konnte nun viel freier mit Eri sprechen, was ihm insgeheim sehr gefiel.
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BeitragThema: Re: Ichigos Apartment    So 22 Jun - 1:08

"Hm, elf Sekunden sind wirklich nicht viel", gab Eri laut zu bedenken und tippte sich nachdenklich mit dem Zeigefinger ihrer rechten Hand gegen die Lippen. Ihr Blick ruhte zwar noch auf Ichigo, allerdings nahm sie ihn gar nicht wirklich wahr, sondern starrte eher durch ihn hindurch. Ihre Gedanken nahmen sie gerade viel zu sehr ein.
"Wenn du auch emotional die Kontrolle verlierst, hat 'er' leichtere Chancen die Oberhand zu ergreifen", sprach sie ihre Gedanken laut aus. "Kommt das in etwa hin? Dann brauchst du eigentlich nur jemanden, der dir die Kontrolle zurück gibt und vielleicht klappt es dann auch mit 'ihm' besser."
Langsam erhellte sich ihr Gesichtsausdruck und sie kam aus ihrer Nachdenklichkeit raus, strahlte Ichigo wieder mit ihrer gewohnten Fröhlichkeit an. "Und dieser Jemand könnte ich sein! Ich kann dir helfen dich zu beruhigen, wenn du wütend wirst oder vielleicht klappt es dann auch dein anderes 'Ich' damit ein wenig zu bändigen. Ich denke, ein Versuch wäre es allemal wert oder?"
Dass Eri bei ihren Überlegungen und nun bei ihrer Euphorie ganz vergessen hatte zu erwähnen, worin ihre Fähigkeiten bestanden, fiel ihr gar nicht erst auf. Sie war nun sehr stolz auf sich, dass sie einen so genialen Plan entwickelt hat. Auch wenn der nur theoretisch irgendwie stand und praktisch komplett in der Luft hing.
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BeitragThema: Re: Ichigos Apartment    Mo 23 Jun - 19:42

Aufmerksam lauschte der Schwertkämpfer den Worten des kleinen Mädchens und konnte dabei seinen Ohren kaum trauen. So machte Eri den Anschein als ob sie Fähigkeiten besäße, die Ichigo von großem Nutzen sein konnte. Doch die Euphorie verschwand sogleich aus seinem Gesicht, als Eri ihm versuchte zu erklären inwiefern er sie ihm helfen wollte. Ichigo war äußerst skeptisch, konnte ihren Worten kaum Glauben schenken. Offen gestanden hielt er dieses Unterfangen viel zu schwer für das Mädchen, dessen Sicherheit ihm besonders viel am Herzen lag. »Das halte ich für keine gute Idee, ich hab das Gefühl du übernimmst dich mit der Sache zu sehr.«
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BeitragThema: Re: Ichigos Apartment    Mo 23 Jun - 20:44

Eri schob schmollend die Lippen nach vorne, da Ichigos Worte sie ganz und gar nicht aufbauten. Warum war er denn so negativ drauf? Er konnte ja schlecht in die Zukunft sehen und schon vorahnen, dass das Vorhaben kläglich scheitern würde. Nein, nein. Das war absolut unmöglich. Schließlich hatte er eine andere Art von Magie, wie sie ja nun wusste.
"Du unterschätzt mich", schmollte sie weiterhin und sah ihn aus treuen Hundeaugen an. Dabei ließ sie aber lieber weg, dass sie sich selbst womöglich ziemlich unterschätzte, schließlich kannte sie das ganze Ausmaß ihrer Magie gar nicht. Sie wusste überhaupt nicht, wozu sie sonst noch im Stande war, außer die Gefühle anderer miteinander oder mit ihr selbst zu verbinden.
"Außerdem muss Maguilty Sense doch auch mal für etwas gut sein!" Nun war sie an der Reihe sich ein wenig über ihre nutzlose Magie, wie sie sie momentan findet, zu meckern. "Ich will mehr lernen und das kann ich doch am besten, wenn ich Versuchskaninchen habe, an denen ich das üben kann oder nicht?" Bei diesen Worten schenkte sie Ichigo ein breites Grinsen, das eine Spur von Boshaftigkeit an sich hatte.
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BeitragThema: Re: Ichigos Apartment    Di 24 Jun - 14:39

Eri hatte allen Grund zu schmollen, das was Ichigo so von sich gab war alles andere als aufbauend. Es stimmte, Ichigo hatte nicht die geringste Ahnung ob ihr Vorschlag klappen würde, allerdings möchte er das arme Mädchen auch nicht tiefer in die ganze Sache reinziehen als nötig. Als sie ihn anschließend wehmütig mit ihren Hundeaugen anfunkelte, bekam der Schwertkämpfer immer mehr ein schlechtes Gewissen. »Es tut mir leid, Eri. So war das nicht gemeint.« entgegnete er ihr schließlich voller Reue, meidete dabei allerdings strikt Blickkontakt. Mit dem Titel ihrer Magie konnte der Schwertkämpfer rein gar nichts anfangen, davon hatte er noch nie gehört. Mit dem letzten Satz von ihr war er gar nicht einverstanden. Ichigo ein Versuchskaninchen? Nicht gerade die klügste Wahl. Der Schwertkämpfer war viel zu instabil für ein derartiges Unterfangen, konnte schnell nach hinten losgehen, Ichigo hoffte das Eri sich dies bewusst war. »Du hast einen an der Klatsche Eri!« warf er ihr schließlich an den Kopf und verdrehte die Augen.
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BeitragThema: Re: Ichigos Apartment    Di 24 Jun - 15:12

"Ja, dessen bin ich mir bewusst", kicherte sie verstohlen, fand es aber merkwürdig, dass Ichigo Blickkontakt vermied. Hatte sie was im Gesicht oder konnte er einfach nur ihren Anblick nicht ertragen?
Innerlich zuckte sie unbeteiligt die Schultern und drehte sich schließlich auf dem Bett um, so dass sie auf dem Rücken lag. Dabei war es mehr Glück als Verstand, dass ihr Kopf nicht direkt den von Ichigo traf.
"Nun, wenn du meine Hilfe nicht annehmen willst, dann eben nicht. Ich kann dich schließlich auch nicht dazu zwingen, dass ich meine Magie an dir ausüben kann. Aber schade ist es schon, vielleicht wäre das ja die Möglichkeit schlecht hin mit deinem anderen 'Ich' fertig zu werden."
Zwar bluffte sie ziemlich, da sie nicht einfach hinnehmen könnte, dass Ichigo ihren genialen Plan ablehnte. Und zur Not musste sie ihn eben doch zwingen, darin läge sicherlich kein Problem.
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BeitragThema: Re: Ichigos Apartment    Mi 25 Jun - 22:06

Leicht unmissverständlich verzog der Schwertkämpfer das Gesicht bei ihrer Zustimmung, gepaart mit ihrem verstohlenen Kichern. Eri fehlte es in solchen Situation völlig an Feingefühl, welches für dieses makabere Thema vonnöten war. Als sie sich schließlich dazu entschloss einfach auf den Rücken zu legen, riskierte er einen reumütigen Blick in ihre Richtung. Eigentlich meinte sie es doch nur gut, oder nicht? Wäre es derart falsch ihre Hilfe ohne eines Versuchs sofort abzuschlagen? Ein starker Konflikt zwischen richtig oder falsch entfachte in seinem Kopf, was ihn schließlich dazu veranlasste sich nach hinten fallen zu lassen. Seufzend hatte er seinen Kopf mit seinen Händen aufgefangen und starrte sehr nachdenklich an die Decke. Es war wirklich schwer genau abwiegen zu können ob er es einfach wagen sollte, oder lieber selbst damit fertig werden sollte. Abermals schielte Ichigo in die Richtung seiner Nachbarin und fing dann auch gleich wieder an Trübsal zu blasen. Er könnte es sich niemals verzeihen wenn dem kleinen Mädchen, welches ihm derart ans Herz gewachsen war, etwas zustoßen würde, noch weniger wenn er der Ursprung dieses Unheils war. Ohne darüber nachzudenken versteifte sich sein Blick auf ihrem holden Antlitz und schwieg...
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BeitragThema: Re: Ichigos Apartment    Mi 25 Jun - 22:36

Als keine Antwort auf ihren Bluff kam, verdrehte Eri ein wenig den Kopf, um nach Ichigo zu sehen. Das Schweigen hatte keine gute Atmosphäre, es war als würde er grübeln. Dann war ihr Versuch ihn zu überreden ja vielleicht doch noch irgendwie erfolgreich? Vielleicht überlegte er gerade fleißig, welche Pros und Kontras es gab und ob es sich tatsächlich lohnte ihr Angebot anzunehmen. Aber leider konnte sie nur vor seinen Kopf schauen und nicht hinein. Wobei das vielleicht auch besser wäre, schließlich wollte sie nicht unbedingt sein Gehirn sehen.
Doch als er sie nur weiterhin anstarrte, ohne etwas zu sagen, wedelte sie mit ihrer Hand vor seiner Nase herum, damit er aus seinen Überlegungen erwachte.
"Habe ich doch etwas im Gesicht?", fragte sie grinsend, nahm ihre Hand aber alsbald wieder zu sich. "Du wirkst so nachdenklich. Muss ich mir nun Sorgen um dich machen?"
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BeitragThema: Re: Ichigos Apartment    Mi 25 Jun - 22:42

Es dauerte einen kleinen Augenblick bis das wedeln ihrer Hand vor seinem Gesicht zu seinem Gehirn durchdrang. Leicht erschrocken weiteten sich seine Augen als er sich wieder im Diesseits wiederfand. »Eh, nein. Hast du nicht, verzeih mir.« erwiderte er sogleich reumütig. Als sie ihn dann fragte ob sie sich Sorgen über seinen nachdenklichen Blick machen sollte, schüttelte er ganz leicht sein Haupt. »Nein, es ist alles in Ordnung. Es ist nur...« Der Schwertkämpfer stoppte mit seinen Worten und schloss daraufhin seine Augen. Ihm fiel es schwer diese Worte an sie zu richten. »... ach nicht so wichtig.« Irgendwie kam Ichigo nicht dazu diese Worte an sie zu richten, drehte sich anschließend sogar von ihr weg und zeigte ihr wortwörtlich die kalte Schulter. Dieses Gespräch wurde immer unangenehmer für ihn, weswegen er diesem einfach aus dem Weg gehen wollte.
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