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 Versammlungssaal

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Ren Ishida
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BeitragThema: Versammlungssaal   Di 3 Jun - 19:49

An diesem Ort im Gildenhaus der dunklen Gilde Wild Fang können die einzelnen Magier zusammen kommen, etwas trinken, essen oder Quests abholen und abgeben. Das Questboard befindet sich genau in der Mitte des riesigen Raumes im Erdgeschoss des gesamten Gebäudes, eine Bar ist auf der rechten Seite vom Eingang aus zu finden und links stehen überall verteilt ein paar Sitzgelegenheiten für die Magier.

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Ren Ishida
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BeitragThema: Re: Versammlungssaal   Do 5 Jun - 21:14


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Es war früh, viel zu früh, als Ren die Augen öffnete und sich langsam in dem großen Bett erhob, das er sein Eigen nennen durfte. Als er sich einmal mit der Hand durch’s Haar fuhr bemerkte er, dass etwas nicht stimmte. Schlaftrunken stand er auf und positionierte sich frontal vor dem kleinen Spiegel neben seinem Kleiderschrank, während er eifrig mit den Fingern sein Haar entlang strich und es eingehend musterte. Es waren nicht die gewöhnlichen Knoten, die die rote Mähne zusammen hielten, nein. Es schien fast, als hätte ihm jemand Kleber ins Haar geschmiert. Ren zog seine Augenbrauen grimmig zusammen und griff nach der großen Haarbürste auf seinem Nachtschrank. Er ließ sich vor dem Spiegel nieder und begann missmutig mit gleichmäßigen, hin und wieder etwas ruppigen Zügen zu kämmen. Das konnte eigentlich nur auf Rikas Kosten gehen und er fragte sich, warum um alles in der Welt sie so viel Gefallen daran fand, ihm hin und wieder Streiche zu spielen. Doch lange böse sein konnte er ihr auch nicht.
Nach einer gefühlten Ewigkeit hatte er sein Haar weitestgehend durchgekämmt und band es zu dem typischen, hohen Zopf zusammen, ehe er sich komplett umzog und letzten Endes ein schwarzes Stirnband ummachte. Noch einmal warf er einen kurzen Blick in den Spiegel, nickte zufrieden und klopfte dann an die Zimmertür seiner Tochter. Er klopfte einmal … ein zweites Mal … ein drittes Mal. Keine Reaktion. Etwas überrascht drückte er die Klinke hinunter und spähte in das Zimmer hinein. Das Bett war gemacht, die Fenster geöffnet, Rika nicht anwesend. Sie musste bereits zum Essen in die Versammlungshalle gegangen sein. Mit einem tiefen Seufzer schloss Ren die Tür wieder und verließ sein eigenes Zimmer, marschierte langsam und bedächtig die Treppe zum Versammlungssaal hinab und ließ dabei seine schmalen Augen aufmerksam durch die Räumlichkeit fliegen. Seine Tochter saß am Tresen, ein Glas Wasser in der Hand und einen Teller mit einem halb verspeisten Brötchen vor sich, während sie sich mit der Frau hinter dem Tisch unterhielt.
„Rika?!“, rief der Rothaarige und baute sich hinter seiner Tochter zu voller Größe auf, die Arme vor der Brust verschränkt. Die Kleine wandte sich direkt zu ihm um, sah zu ihm auf und begann unweigerlich zu grinsen. „Guten Morgen Papa. Ich wollte dich nicht wecken, deswegen bin ich selbst runtergekommen. Mina hat mir bereits was zum Frühstücken gegeben.“ Ihr Blick wanderte zu seinem noch ganz so glatt liegenden Haar und sie hob eine Augenbraue. „Was hast du denn gemacht? Du siehst aus als hättest du dir mit einem Gabel die Haare gekämmt“, kicherte sie und drehte sich anschließend wieder um. „Setz dich zu mir und iss mit mir!“ Eigentlich hatte Ren ja etwas zu dem Streich sagen wollen, doch so unschuldig, wie seine Tochter getan hatte … konnte er kaum glauben, dass sie ihm diesen Streich gespielt hatte. Erneut seufzte er und ließ sich neben ihr nieder, während Mina auch für ihn einen Teller vorbereitete. Ansonsten war die Halle bisher recht leer aber es war ja auch noch früh am Morgen. Manch einer war vielleicht noch auf Quest, andere schliefen noch oder hatten sich bereits im Morgengrauen auf den Weg gemacht.

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BeitragThema: Re: Versammlungssaal   Do 5 Jun - 21:46


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Es war als hätte man in diese Nach all die Dinge gelegt, die sie nicht mochte. Obwohl sie die schwarzen, eisigen Vorhänge fest verschlossen hatte und mehr als freizügig unter der Decke lag, hatte diese Verunstaltung von Sonne ihr heute morgen einen Streich gespielt. Aus einem nicht erklärlichem Grund war das Licht durch ihre Vorhänge gebrochen, hatte die Eiskristalle zum Funkeln gebracht und sie aus dem Schlaf gerissen. Nicht das sie ihr Eis nicht mochte, aber wenn dieses Kunst der Natur sie wach strahlte, war es eindeutig zu viel. Auf diesen missmutigen morgen hin, hatte sie sich aus dem Bett schwingen wollen, jedoch keine kraft gefunden und war wie ein Sack zurück in ihre Kissen gesunken. Ihr eisigen Augen hatten dabei die Decke fixiert und sie war zurück gegangen, in vergangen Tage und hatte an Fairy Tail gedacht. “Wie wäre es wohl dort weiter gegangen, wenn Mutter und Vater mich nicht so getriezt hätten?“ Ihr innerstes beschwor die Hallen von Fairy Tale, die Wohngebiete, die Straßen der Stadt und ihr altes Haus. Sie hatte dort gelacht und war glücklich gewesen, sie hatte gelernt und gelebt. Ihr Hand streckte sich empor, verdeckte die winzige Lampe des Raums, welche im Sonnenlicht schimmerte. Das Bild ihres Alten Zimmer glomm in ihr auf, sie erinnerte sich an die hellblauen Wände, die Mädchen von nebenan, das sie sich Betten geteilt hatten. Es wäre ihr dort nicht schlechter gegangen und ein melancholischer Seufzer entfuhr ihr. Hier schlief sie immer alleine, weil etwas in ihr diese Ruhe kannte, dieses Gefühl alleine zu sein, verlassen. Es nagte an ihr und dieser Gedanke trieb sie aus ihrem Bett. Die Vorhänge warf sie energisch zurück, schlüpfte in ihre Absatzschuhe und hüllte sich in ihr eisig blaues Gewand, dass sie immer – nein sie griff nach simplem Stoff, schmiegte ihre Wange kurz an dem Eisvorhang um ihr Bett und stieß energisch die Tür auf. Ein Blick nach rechts, ein Blick nach Links, niemand war hier. Wie konnte sie nur alle! Empört stiefelte sie voran, gab sich wenig mühe um dieser Uhrzeit ruhig zu sein. Was konnte sie den dafür, wenn die Sonne sie aus dem Bett warf, dieses verdammte Ungetüm! Der Gedanke der vollen Gilde aus Kindertagen verfolgte sie den ganze Weg entlang, bis sie endlich jemanden fand.
Voller Elan stieß sie die Tür zum Versammlungssaal auf und dort fand sie jemand, der sie strahlen lies. Keine Erinnerung aus alten tagen würde sie jemals zurück trieben dafür war sie zu gerne hier. Ihre Schritte wurden größer, das Haar wehte ihr etwas wirr hinterher, hatte sich in der Nacht doch wieder mehr als nur eine Strähne aus dem Zopf gelöst. Dafür schimmerte die Eislilie in ihrem Haar, als wäre sie unverwüstlich. “Ren-sama ich wünsche euch einen wunderschönen guten Morgen,“ bekundete sie überschwänglich und warf sich  ihrem Leader schamlos an den Arm, um ihren Kopf an seiner dunkel Kleidung empor zu schieben und ihn freudig anzustrahlen. „Ich hoffe ihr habt gut geschlafen,“ säuselte sie weiter, während ihr Blick flüchtig auf Rika fiel. “Guten Morgen Rika-chan, guten Morgen Mina-san,“ begrüßte sie die Kleiner etwas weniger verspielt, die Ältere mit dem nötigen Respekt, bevor sich ihr Blick wieder zu ihrem Leader hinauf stahl. Seinen Arm ließ sich nicht los, schmiegte sich wie eine Katze an diesem und wollte nicht mehr los lassen. Sie hatte diese Leute ins Herz geschlossen, sah sie als eine Familie an, die genau das richtige tat. Außerdem war es immer schön Ren ein wenig für sich zu haben, sie bekam sonst immer viel zu wenig Aufmerksamkeit! Was waren das hier auch alles nur für Männer und Frauen, dass sie es wagten ihr keine Liebe zu schenken. Zumindest konnte sie genau in diesem Moment etwas dagegen tun.
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Ren Ishida
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BeitragThema: Re: Versammlungssaal   Fr 6 Jun - 11:37


Mina hatte soweit alles vorbereitet und stellte ihrem Gildenmeister eine Tasse Kaffee und einen Teller vor die Nase, auf welchem sie ein warmes Brötchen platzierte. Allerdings sollte Ren nicht dazu kommen, davon zu essen. Vorerst zumindest. In diesem Moment vernahm er nämlich laute, zügige Schritte links von sich und wandte seinen Blick in eben jene Richtung. In diesem Moment flog Stoff um ihn herum und zwei Arme schlangen sich um seinen linken Arm, während zwei graue Augen zu ihm aufsahen. Sayo Yuge, eines der vielen weiblichen Mitglieder seiner Gilde deren Geschichte er nicht kannte aber auch nie danach gefragt hatte. Er selbst erzählte nichts über sich und erwartete im Gegenzug auch nicht von anderen etwas über sie zu erfahren. Das einzige was er wusste war, dass diese Frau eines der stärkeren Gildenmitglieder war und ein Godslayer, genau wie er. Außerdem hatte sie ein … sehr großes Selbstvertrauen und eine Schwäche für die Aufmerksamkeit so ziemlich aller. Jedenfalls schien es für Ren so.
Der Rothaarige nickte ihr mit ernstem Gesicht zu und wandte sich dann wieder seinem Brötchen zu. „Guten Morgen, Sayo. Danke, der Morgen ist soweit ganz angenehm“, murmelte er und begann das Brötchen aufzuschneiden. „Sayo-san!“, quiekte Rika neben ihm und sprang auf, um sich knapp vor der Weißhaarigen zu verneigen. „Hast du denn gut geschlafen?!“ „Rika …“, zischte Ren der Kleinen zu und diese zuckte leicht zusammen. „Entschuldige, Papa.“ Noch einmal neigte sie den Kopf vor der Älteren und kletterte zurück auf ihren Stuhl. Die Kleine wusste, dass ihr Vater es nicht leiden konnte, wenn sie so laut wurde, vor allem so früh am Morgen. Von ihm aus konnte sie so viel herumschreien und sich freuen, wie sie wollte. Aber das erst zu späterer Stunde und wenn Ren nicht anwesend war. „Setz dich zu uns, Sayo“, bot Ren  distanziert an und richtete seine Aufmerksamkeit weiterhin seinem Frühstück zu. Das Brötchen hatte er mittlerweile so weit geschmiert, dass er es nun essen konnte. Allerdings fühlte er sich in seiner Bewegungsfreiheit etwas eingeschränkt, denn noch immer hing eine erwachsene Frau an seinem Arm. Wann lernten die Leute es eigentlich endlich, dass sein Interesse einzig seinem Haar und seine Tochter galt?
„Sayo-san? Wirst denn demnächst auf eine Quest gehen und magst du mich vielleicht mitnehmen?!“ „Das kommt nicht in Frage, Rika. Sayo erledigt Quests auf höherem Anforderungs-Niveau, das ist nichts für dich.“ „Aber was ist, wenn du auch mitkommst?! Dann könntest du auf mich aufpassen … du bist doch stark, Papa. Bitte!“ Ren seufzte schwer und schwieg wieder. Er konnte es verstehen, dass seine Tochter nicht den lieben langen Tag in der Gilde festsitzen wollte, vor allem nicht, da sie früher ein Leben auf Reisen geführt hatten, bis Ren sich entschieden hatte Wild Fang zu gründen. Rens fehlende Argumentation ließ Rika scheinbar glauben sie wäre im Recht, weshalb sie sich wieder an Sayo wandte. „Was sagst du denn dazu? Das wird bestimmt lustig!“

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BeitragThema: Re: Versammlungssaal   Fr 6 Jun - 12:59



Oh was war Ren für ein gemeiner Mensch! Kein Wimpernschlag, kein Berührung ihres gut gebauten Körpers, nicht einmal ein liebevolles Lächeln ließ den Mann einknicken, welcher sich zum Gildemeister der Wild Fang gemacht hatte. Die harte Wahrheit war leider, dass er stur sein Brötchen weiter belegte, während nur seine Tochter freudig auf die Frau ansprang. Es dauerte nicht lange, bis sie also seinen Arm los lies und sein Angebot annahm. Das ist sehr nett, danke. Ich bin noch nicht zu viel gekommen. lächelte sie müßig und setzte sich auf den Stuhl neben Rika um das kleine Energiebündel zu betrachten. Sie war so viel lebendiger als ihr Vater es in diesem Moment war und vor allem bekam sie Aufmerksamkeit von ihm. Dafür wand sich das Mädchen an sie und das reichte um sie weiter strahlen zu lassen. Sollte er eben sein Brötchen essen, sie stricht stattdessen über das Haar das Mädchens und nickte freundlich. Ihr Blick ruhte kurz auf Ren, der seine Tochter wohl nicht ab geben wollte, also wollte sie ihm kaum in den Rücken fallen. Weißt du Rika-chan, wenn du groß und stark wirst wie dein Papa, dann kannst du sicher bald mit mir mit kommen und wir verprügeln die Leute da draußen, die nicht mit Magie umgehen können, erklärte sie munter und sah zu, wie auch ihr etwas zu trinken gereicht wurde. Für die Eisfrau gab es jedoch keinen Kaffee oder etwas ähnliches, sonder einfach nur Milch aus dem Kühlschrank. Ihre Finger umgriffen das Glas sofort und sie trank die Milch beinahe in einem Zug aus, ehe sie sich zu Rika beugte und leise sagte, Und ich habe gut geschlagen, aber die Sonne hat mich aufgeweckt. Hast du auch gut geschlafen meine Liebe? sprach sie betont ruhig und leiser, damit Ren nicht schon am frühen Morgen Kopfschmerzen hatte. Ein grimmiger Meister war nicht förderlich für ihr Wohlbefinden. Langsam wurde es ihr in diesem Raum auch ein wenig zu warm, weswegen sich ein dünner Eisfilm auf ihrem Rücken bildete, der ihr die erforderliche Kühle brachte. Aber wenn dein Papa es erlaubt, dann kann ich versuchen dir etwas beizubringen und etwas mit dir zu üben. Vorzugsweise würde sie dem Mädchen wohl eisige Waffen geben, oder eben direkt ihre Macheten, je nachdem was das Mädchen in die Hand nehmen durfte. Von der Seite wurde ihr ein Tablett zugeschoben auf dem sich auch Essen für die Godslayerin befand. Sie zog das Müsli zu sich heran und ertränkte es förmlich in Milch, während ihr Körper mehr dem Kind und seinem Vater zugewandt war, während Sie nur nebenbei etwas essen in sich hinein gab. Das Mädchen würde zwar nicht fähig sein Eis zu wirken, denn wen sie nach ihrem Vater schlug war sie eindeutig mit der Feuergabe gesegnet. Mit diesem hatte sie sich zum Glück noch nie auseinander gesetzt. Gewalt konnte ja etwas schönes sein, aber nicht wenn der Mann so attraktiv war. Wenn er sie doch nur einmal in den Arm nehmen würde – aber das tat er ja nicht. Soll ich dir  etwas schönes zeigen Rika-chan? fragte sie schließlich, als ihr Müsli halb zermatscht war.
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Ren Ishida
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BeitragThema: Re: Versammlungssaal   Fr 6 Jun - 16:20


Noch immer zierte ein Lächeln die Lippen der Weißhaarigen, während Ren die erste Hälfte des Brötchens nun fast verspeist hatte, dem Gespräch zwischen seiner Tochter und Sayo jedoch aufmerksam folgte. Zwar wollte Rika nun die andere Magierin überreden sie auf eine Quest mitzunehmen, doch Sayo war clever genug ihr diesen Gedanken schnell wieder auszutreiben und stattdessen mit einem anderen Vorschlag zu kontern. Kinder waren ja so leicht manipulierbar … Indem Sayo einfach von dem eigentlichen Thema abschweifte und vorschlug der Kleinen etwas beizubringen, vergaß Rika so schnell, was sie eigentlich hatte machen wollen, dass es so schien als hätte sie nie auf eine Quest gehen wollen. Nur ganz kurz hatte eine leichte Enttäuschung sich auf ihrem Gesicht gezeigt, ehe sie nun wieder wie ein Honigkuchenpferd strahlte und gar nicht erst auf die Frage, ob sie denn auch gut geschlafen hätte, einging. „Au ja, deine Magie ist so cooool!“, schwärmte sie und klatschte erfreut in die Hände. Dann blickte sie zu Ren auf. „Darf ich mit Sayo-san üben gehen? Bitte!“ Eine kurze Zeit des Schweigens folgte in der Ren nur langsam auskaute und Rika ihn mit strahlenden Augen ansah. Ein Blick, dem er nicht widerstehen konnte …
Nachdem er den letzten Bissen des Brötchens heruntergeschluckt hatte nickte er knapp. „Ist gut. Von mir aus könnt ihr gemeinsam ein wenig üben.“ Er musste, dass seiner Tochter in Sayos Nähe nicht allzu viel passieren konnte und so würde er ein wenig Zeit finden in der er Büroarbeiten erledigen konnte. Auch wenn seine Gilde keine offizielle war und er damit niemandem irgendwelche Dokumente schuldig war, so hatte er doch ganz gern alles sortiert und aufgeschrieben was seine Gilde so verzapfte. Erst gestern war er dabei gewesen, als wieder einem Magier seine Kraft genommen worden war und auch das musste er noch niederschreiben. Außerdem würde er so auch die Zeit finden ein wenig zu recherchieren ob es eine Möglichkeit gab, die Magie gänzlich auszulöschen. „Aber ich möchte, dass ihr in der Nähe des Gildenhauses bleibt“, fügte er mit Nachdruck hinzu und griff dann nach der zweiten Brötchenhälfte.
Auch Sayo hatte derweil ihr Essen bekomme und es in Milch ertränk. Ihre Vorliebe für dieses Getränk war wohl kaum zu übersehen. Ein freudiges Quieken von sich gebend wandte Rika sich ebenfalls wieder ihrem Essen zu, kam allerdings nicht wirklich dazu viel davon zu essen, da Sayo ihr eine weitere Frage stellte. Rens Aufmerksamkeit lag noch immer bei den beiden, auch wenn es eher den Anschein machte als sei sein Frühstück das wichtigste in seinem Leben. Zudem fragte er sich, wieso noch immer niemand hier war. Die Leute konnten unmöglich alle zu Quests unterwegs sein und normalerweise schliefen sie auch nicht so lange. Unweigerlich glitt sein Blick auf die Uhr, die ganz in der Nähe der Bar stand. Es war nicht mehr lang bis zur Mittagszeit. Er hätte es gern gesehen, wie seine treuen Leute sich auf den Weg machten Quests zu erledigen, ehe er sich in seinem Büro verbarrikadierte. Aber er hatte ja auch noch ein wenig Zeit, bis er mit seinem Essen fertig war.
„Ich möchte etwas Schönes sehen, ja.“ Rika war neben ihm auf Sayos Frage eingegangen und nickte energisch mit dem Kopf, wobei ihr kurzer, roter Zopf auf und ab hüpfte. Dieses Mädchen hatte eindeutig den Charakter seiner Mutter übernommen. Auch Ren war einst ein sehr offener Zeitgenosse gewesen, doch als Leiter einer so seriösen Gilde konnte er es sich nicht erlauben allzu viel herumzualbern. Ein sarkastischer Spruch oder hin und wieder ein Witz waren in Ordnung, doch er konnte sich unmöglich so verhalten, wie seine Tochter es tat. Eine Tatsache, an die die Kleine sich erst noch hatte gewöhnen müssen. Dafür hatte sie jedoch eine erschreckend gute Beziehung zu fast jedem Mitglied der Gilde. Es gab kaum jemanden, den Rika nicht leiden konnte und es wirkte auch nicht so, als gäbe es viele Leute, die sie nicht mochten. Und wenn doch, dann verbargen sie es einfach nur erstaunlich gut.

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BeitragThema: Re: Versammlungssaal   Sa 7 Jun - 10:00



Cool sollte ihre Magie also sein? Sayo legte den Kopf leicht schief, wobei ihr Strähnen in ein noch wildere Position gelangten, als sie es ohnehin schon waren. Ihre Haarpracht war heute genau so zerzaust wie die ihres Leaders, auch wenn sie diesen auf seine Mähne wohl nicht ansprechen würde. Aber jede Frau würde sofort sehen, das er heute morgen wahrlich Probleme mit seinen roten haaren gehabt hatte. Ihr Spindel dürres Haar tat sowieso meist, was es für richtig hielt und so störte sie sich nicht an einer wilden Pracht, unterstützte dies doch immer ihr sehr anzügliches Auftreten. Leider konnte sie dieses nicht ausleben und es stimmte sie traurig. Wo waren nur die ganzen Herren der Schöpfung, wenn sie einmal in den arm genommen werden wollte? Immerhin überließ Ren ihr sein Heiligtum. Niemand wagte es dem Mädchen auch nur ein Haar zu krümmen und sie würde damit nicht beginnen. Ich werde auf sie aufpassen und hüten wie ein Heiligtum, schwor sie ihm lächelnd und schlang den Rest ihres Müslis hinab. Milch lag ihr wohl nur so am Herzen, weil sie meist weiß und kalt war. Als alles geklärt und Rika sich für einen Zauertrick entschieden hatte, sprang die junge Frau von ihrem Stuhl auf und positionierte sich ein Stück  vor den Beiden. Ein tiefer Atemzug eröffnete, was nun kommen würde, bevor sie den recht Arm hob und einen Vorhang aus weise Flocken mit sich zog,d er zweite folgte sofort und langsam rieselten Flöckchen hinab, sammelten sich auf einer imaginären Linie, ehe sie hinauf in die Höhen stiegen und durch die Luft tanzten, sich verdichteten und wie ein schwere Mantel hinab segelten und Sayo für eine Sekunde vollkommen einhüllte. Als diese jedoch die Arme empor streckte begann der Schnee um sie herum zu zirkulieren und ein hellblaues Kleid um ihren Körper zu weben, ihr eine Schneekrone aufzusetzen und eine Schleppe zu geben. Am Ende stand sie in einem funkelnden Kleid vor den beiden, streckte die Hand Rika entgegen und aus dieser wand sich eine schmale Eisspirale, welche sich um das Handgelenk des Mädchens wand und dort einen Armreif aus schwarzem Eis hinterließ, welcher ein reines Blütenmuster war. Das Eis wob sich sacht übereinander, setzte helle Akzente und hob die winzigen Rosen hervor. In einer Anderen Welt hätte sie wohl Goldschmiedin werden können, aber in dieser zerstörte sie mit Eis nun einmal viele Dinge, am meisten Menschen und ihre Leben. Als das band gewoben war, bildete sich auch ein winziges Krönchen im roten Haar Rikas. Mit diesem Gespiele wollte sie sich nicht in ein wunderbares licht rücken, sie wollte dem Kind eine winzige Freude machen und sie zum Lächeln bringen, sich Sympathie erkämpfen und vielleicht eine kleine Umarmung abgreifen, wenn Ren sie schon nicht in den Arm schloss. Als das Eis seien Werk getan hatte, machte Sayo zwei Schritte auf die Kleine zu und bot ihr die Hand, um ihr von ihrem Stuhl zu helfen. Würdet ihr mir die Ehre erweisen euch etwas beibringen zu dürfen, Prinzessin? fragte sie etwas künstlich und erhob das kleine Mädchen in eine Machtposition. Wahrlich war sie heute nicht so ernst, wie sie es hätte sein können, aber es gab kaum einen Grund dazu. Viele dieser Menschen kannten ihre Vergangenheit nicht, teilten sie nicht miteinander und doch waren sie eine Familie. Hier hatte niemand Angst vor dem Anderen, hier verstand man sich, auch wenn die meisten doch einen eher in sich gekehrten Charakter besaßen und gerne Blut und Tod sahen. Sie trugen eben alle ihre kleinen Lasten.

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BeitragThema: Re: Versammlungssaal   Sa 7 Jun - 12:01

Ren wusste, dass Sayo ihr Versprechen halten würde. Sie würde auf das Mädchen Acht geben, ganz klar und der Gildenmeister machte sich diesbezüglich auch keinerlei Gedanken. Während Rika sich umwandte, um Sayo bei ihrem Kunststück zu beobachten, brachte auch Ren sich nun in eine angemessene Position um sie sehen zu können. Sein Blick traf stumpf auf ihren Körper, während sie ihre Arme nach oben streckte und sich in ein Kleid aus Eis hüllte. Das Eiselement war nach Geschmack des Rothaarigen tatsächlich eines der wunderschönsten Elemente, die der breite Fächer an Caster Magien hervorbringen konnte. Vor allem das schwarze Eis war faszinierend. Wenn es hart auf hart kommen würde könnte er es zwar sicherlich zum Schmelzen bringen, doch anders herum konnte Sayo auch ihm gefährlich werden, wenn er nicht aufpasste. Es war schwer die Flammen eines Godslayers einzufrieren aber er glaubte, dass Sayo irgendwann dazu in der Lage sein könnte, wenn sie sich nur stark genug darauf konzentrierte. Er musste sich also stets und ständig mit ihr gut stellen. Es war nicht so, dass er Angst vor ihr hatte, doch brachte er jedem Mitglied seiner Gilde in gewisser Weise einen gesunden Respekt entgegen. Und daran war im Grunde ja auch nichts auszusetzen.
„Das ist wunderschön!“, brachte Rika gerade mit strahlenden Augen hervor und riss Ren so aus dessen Gedanken. Unweigerlich richtete er seinen Oberkörper zu voller Größe auf – so groß er im Sitzen eben war – und setzte sogar ein schmales Lächeln auf, als er sah, wie Rika da stand, eine Krone auf dem Kopf und ein eisiges Band um den Arm. Wären die Haare des Mädchens nicht feuerrot gewesen, so hätten sie glatt Schwestern sein können. „Das ist wahr. Es ist wirklich wunderschön“, murmelte der Gildenmeister und schenkte auch Sayo ein leichtes Lächeln. Als die Magierin sich dann vor Rika aufbaute und sie mit Worten ansprach, wie man sie sonst Adligen entgegen brachte, wurde das Lächeln auf dem Gesicht der Kleinen noch breiter und man konnte erkennen, dass sie sich zusammenreißen musste, um so ernst wie möglich zu antworten. „Es wäre mir eine Freude etwas zu lernen.“ Im selben Moment erhob Ren sich und schob seinen Teller und die leere Tasse über den Tresen zu Mina hinüber, die beides dankend entgegen nahm. Sein Blick wanderte zurück zu Rika, zu Sayo und wieder zu Rika und er hielt seiner Tochter seine große Hand entgegen. „Ich denke ich habe noch ein wenig Zeit und kann euch dabei zusehen gehen.“ Kurzfristig hatte er den Entschluss gefasst seiner Tochter die Freude zu machen ihr bei ihrem Training zuzuschauen. Außerdem wollte er selbst einmal sehen, was für Fortschritte sie bisher so gemacht hatte. Gleichzeitig würde er auch Sayos Umgang mit der Kleinen noch weiter verfolgen können. „Vorausgesetzt du hast nichts dagegen, wenn ich euch belästige“, fügte er an die Weißhaarige gewandt anschließend hinzu und zwinkerte dieser sogar leicht zu. Manch einer konnte es als flirtende Geste aufnehmen, doch von ihm aus war es lediglich ein Hinweis darauf, dass sie sowieso nicht „Nein“ sagen konnte.

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BeitragThema: Re: Versammlungssaal   Sa 7 Jun - 22:19

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Endlich! Nach langer Zeit, in der er auf Achse war, konnte Kaido endlich wieder sein Heim, wenn man es so nennen kann da er meist eh nicht da ist, betreten. Es war bereits Mittag geworden, zumindestens schätzte Kai es als Mittag ein, da die Sonne so intensiv strahlte, als er die Stadt ohne Klang betrat. Er merkte schon wie ihn langsam der Hunger packte und auch der Durst nicht wirklich auf sie warten lassen wollte. So beeilte er sich schnell in das Gildenhaus zu kommen und sich dort etwas zu Essen und zu Trinken zu holen. Da er allerdings eher er ruhige Typ war und seine Art es nicht erlaubte hastig zu sein, Schritt er in einem schnellen Gang voran. Er achtete kaum auf die umliedenden Häuser der Gassen die er durchschritt, um endlich zum Gildenhaus zu gelangen. Obwohl er immer noch ging, überholte er jeden an dem er vorbei ging mühelos. Dies lag einerseits an seiner Größe, die auch größere Schritte mit sich brachte, weswegen er mit weniger Schritten weiter und vorallem schneller voran kam, aber auch daran, dass er wie schon gesagt Hunger und Durst hatte. Aber er musste zugeben das er das Stadtleben schon garnicht mehr gewohnt war, weshalb er sich unter so vielen Menschen etwas unwohl fühlte, besser gesagt etwas eingeängt, vorallem da er gerade eh nicht auf Streit aus war und ihn eh keiner der Personen die ihm über den Weg liefen intressierten. Nach einiger Zeit, in der er durch die Stadt laufen musste, betrat er dann endlich die Eingangs bzw. Versammlungshalle. Sofort eilte er zum Thresen und bestellte sich dort in aller Gemütlichkeit ein Steak und ein kühles Bier. Das Bier kam auch schon wenige Sekunden später. Auf das Steak musste er jedoch warten, was auch verständlich war. So nahm er ersteinmal sein Bier und nahm einen großen Schluck, welcher die Hälfte des Kruges auf einen Schlag verschwinden ließ. Dann wartete er ersteinmal auf sein Steak. Als dieses nach gut einer viertel Stunde endlich fertig war und angerichtet wurde, konnte der Mann in Weiß es kaum erwarten das erste Stück, von diesem Stück Fleisch, abzuschneiden und in den Mund zu nehmen. Es war nicht sonderlich gut aber auch nicht allzu schlecht. So aß er es ohne große Freude oder Ekel, doch war er froh das er was zwischen die Leisten bekam. Als er dann feritg mit dem Essen war, widtmete er sich wieder seinem Bier und trank dieses genüsslich aus. Dabei schaute er in den Raum und schaute wer so alles vorbei kam und ob es auch einige Neulinge gab, die ihn intressiern könnte. Den Gildenmeister grüßte er nur knapp mit einem Handzeichen und schaffte es sogar das "Geschrei" seiner Tochter zu unterdrücken bzw. nicht zu beachten. Dies lag wohl daran das er genrell in Gedanken war. Sayo hingegen ignorierte er absichtlich, da er sie ein wenig ärgern wollte.


(Postreihenfolge: Kaido - Mimiko)
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BeitragThema: Re: Versammlungssaal   So 8 Jun - 13:56



Als sie sah, das beide Augenpaare ihr folgen, war sie stolz auf sich, darauf, das sie Aufmerksamkeit bekam und vor allem zufrieden, das ihre Kunst geschätzt wurde. Rika empfand es als wunderschön und es entlockte ihr ein freudiges Lächeln, das tief in ihr eine angenehme Befriedigung auslöste. Es war schön Beachtung zu bekommen, von diesem Kleinen Kind angestrahlt zu werden und der Wunsch nach einem eigenen Kind kam in ihr auf. Ihr Blick flog zu Ren, welcher sie auch lobt und sie warf sich schon fast reflexartig wieder an seinen Ar, Wirklich? Das freut mich. Ich liebe mein Eis, es ist so wunderschön, es kann so viel schaffen. Aber es wird natürlich mehr leuchten als eure Augen, wenn sie vor Freude funkeln, schoss es unverblümt und ein wenig anzüglich aus ihr heraus, während die Hand, welche seinen Arm nicht bedrängt kurz über seine Arm strich. Ihr Zutraulichkeit glich wohl der eines kleinen süßen Welpen. Sie kam immer zum spielen, freute sich und war beleidigt, wenn man sie nicht beachtete. Das sie gleich beleidigt sein würde, das wusste sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Immerhin brachten diese beiden Leute ihr leichtes Herz zum überschäumen vor Freude und Aufmerksamkeit. Sie ließ den Mann jedoch los, als dieser sein Geschirr beiseite schob und bekundete, das er mit kommen würde. Rika strahlte königlich und sah mit ihrem Eisschmuck ganz entzückend aus. Sie war ein so hübsches Mädchen und doch tat sie Sayo Leid. Immerhin hatte sie sich nicht dazu entschieden in die wohl böse Fraktion des Landes zu gehören. Sie wurde groß mit gemeinen Dieben und Mördern, ohne es wirklich zu wissen oder gar zu begreifen. Ihr war nicht bekannt, wie Ren mit ihr sprach, wie offen er in diesem Bereich war. In ein paar Jahren würde die Kleien wohl rebellieren, wenn sie nicht wusste, was diese Menschen hier gutes taten. Es war Schutz, ermöglichte dem Kind eine Welt, in welcher sicher war, dass nicht jeder Idiot Magie wirken konnte. Sie alle waren jetzt dabei diese zarte Geschöpf zu schützen und wenn sie an ihrem Training beteiligt war, dann tat sie direkt etwas für dieses süße Mädchen. Das Ren sie begleiten wollte, war für sie unter keinen Umständen ein Problem, vielmehr nickte sie fröhlich, als sie im Umdrehen sah, was sie sah. Kaido hatte den Raum betreten, dies sogar ohne ein Wort und saß nur vor sich hin hier herum und ignorierte sie! So ein aufgeblasener Kerl! Scheinbar gibt es hier einige Leute, die sich für etwas besseres halten nur weil sie mit Bäumen kuscheln können, höhnte sie lautstark, sodass selbst dieser Idiot es mitbekommen musste. Um ihrem Ärger jedoch Luft zu machen starrte sie seinen Rücken bösartig an und ließ mit einer winzigen Handbewegung schwarzen Schnee auf ihn und seinen Platz hinab rieseln. Sollte er doch erfrieren! Empört wie sie war schnappte sie nach Luft und begann den Weg durch den Saal anzutreten. Gut das wir wichtigeres zu tun haben, als uns mit solchen unhöfliche Menschen auseinander zu setzten. Meinte sie noch lautstark, eher ihre Schritte energisch über den Boden huschten und sie sich ohne weitere Blicke und Worte in den Innenhof entfernte, um dort mit dem Training zu beginnen.

Tbc: Innenhof
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BeitragThema: Re: Versammlungssaal   So 8 Jun - 20:26

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Mimiko lag noch immer in ihren Bett und schaute sich über einen Lachrima ein Film an, den sie bereits zum x-ten mal gesehen hatte. Die letzten Tage hatte sich die Frau kaum blicken lassen und hielt sich fast nur in ihren Haus, welches sie für sich beanspruchte. Hauptgründe dafür, dass sie sich kaum blicken ließ waren die, da sie noch immer genügen Geld von ihrer letzten Arbeit übrig hatte und sich auch kaum etwas kaufen musste. Da es eine verlassene Stadt war, brauchte sie keine Miete zahlen und bezahlte lediglich für die Versorgung von Wasser und Energie und dann noch für ihre Nahrung oder für weitere Dinge aus andere Ortschaften. Die Zeit verbrachte die Frau größtenteils damit, Filme zu sehen oder ihr neues Buch zu lesen. An diesen Tag aber, war ihr ganzer Vorrat bereits aufgebraucht wurden und so musste sich Mimi in der Stadt blicken lassen. Nachdem sie ihren Film gesehen hatte, zog sie sich ihre knappe Kleidung an, nahm ihr Buch in die Hand und begab sich im Anschluss zum Versammlungssaal der Gilde. "Die Sonne soll heute ja wieder viel scheinen und warm ist es auch. Da kann ich mich nachher ja Sonnen gehen." murmelte Mimi vor sich hin.

Beim Saal angekommen, sah Mimiko wie Sayo gerade ihre Magie wirkte um Kaido zu ärgern und hörte was sie sagt. Obwohl es Mimiko nie mochte wenn jemand so redete wie es Sayo tat -da es auf der Giftschlange ziemlich arrogant wirkte- schwieg die junge Frau und sah erstmal zu was passierte. Es kam schließlich nicht selten vor, dass sich mal zwei Leute stritten und da wollte sie selber selten mit hinein gezogen werden. "Morgen. Das übliche Bitte." begrütße Mimi alle und setzte sich an einen Tisch in der Nähe von Kaido. Zeitgleich gab sie auch ihre Bestellung ab, welches immer ein giftiges Getränk und eine Giftspeise war. Soweit Mimi wusste wurde das Gift aus giftigen Pflanzen, die angebaut wurden, oder andere giftige Stoffe zusammen gemischt. Nachdem Sayo dann weg war, fragte sie Kaido: "Und, war es erfrischend?" um ihn leicht zu ärgern. "Du solltest aufhören, dieses ungesunde Getränk schon am Tag zu trinken. Das Alkohol vernebelt sonst nur deinen Verstand." und nahm im Anschluss einen Schluck ihres Gift-drinks.[/color]


Zuletzt von Mimiko am So 8 Jun - 21:08 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Versammlungssaal   So 8 Jun - 20:59

Wie Kaido erwartet hatte wurd Sayo ziemlich aggressiv und das nur, weil er sie nicht beachtete hatte. Er merkte wie langsam schwarzer Schnee über ihn hinein viel und dachte dann nur Oh man! Was für ne abgedrehte Frau. Bin ich froh das ich die letzte Zeit nicht hier war, wenn sie schon wegen so einer kleinigekeit dermaßen ausrastet. Doch konnte er auch nicht anders und musste sie mit einem Spruch etwas weiter provozieren. Es war einfach so das er soetwas nicht auf sich sitzen lassen konnte und deshalb mit einem provorkanten Blick und ebenso ironisch-erfrischten Stimme Dank dir kleines Eisprinzesschen. Ich dacht schon die hitze bringt micht um und da tat mir deine Asche wirklich gut. Er sagte bewusst Asche da es eben schwarzer Schnee war, der wie Asche aussah. Aufgrund der Aufregung bemerkte er auch erst spät das sich Mimi dazu gesellt hatte. Um genau zu sein erst dann, als diese ihn ansprach und fragte ob der Schnee erfrischend war. Und so antwortete Kai mit einer ruhigen Stimmlage Ja, also ich muss schon sagen es war wirklich erfrischend. Vorallem da ich erst gerade zurück kam und etwas Abkühlung durch aus brauchen konnte. Im Anschluss versuchte sie ihn auch noch zu belehren, dass es nicht gesund sei Alkohol am helligten Tag zu trinken, doch kümmerte ihn das nicht wirklich, weshalb er ihr dann folgender Maßen entgenete Ach. Es ist immer noch um einiges gesünder als dein Giftcockteil und Giftsalat, oder wie man das auch immer benennen will. Da bin ich mit meinem Gift sogar noch durchaus auf der besseren Seite. Er jetzt stand er kurz auf um den Schnee mit seinen Händen von seiner Kleidung zu fegen. Im Anschluss setzte sich Kai wieder und nahm einen weiteren Schluck seines Biers. Aus langeweile fragte er Mimi nun sogar schon nach ihrem befinden bzw. nach den Vorkommnisen der letzen Tage in dem er sprach: Nun wie waren denn bei dir die letzten Tage? Und wie geht es dir denn heute am frühen Mittag? Gibt es irgendetwas neues? Er wartete nun auf eine Antwort und war gespannt ob vielleicht wirklich etwas passiert war, was sein Intresse wecken könnte.
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Ren Ishida
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BeitragThema: Re: Versammlungssaal   Mo 9 Jun - 13:37


Mittlerweile hatte auch Sayo ihr Geschirr abgegeben und Rika tat selbiges, sodass sie alle bereit waren das Training zu beginnen, wobei es für Ren selbst weniger ein Training als eine Show werden würde. Nachdem er der Weißhaarigen ein Kompliment ausgesprochen hatte, war diese erneut an seinen Arm gesprungen und hatte sich daran festgekrallt. Eine Gewohnheit, an die er selbst mittlerweile gewohnt war. Rika begann zu kichern, während sie die beiden Erwachsenen beobachtete, als sich plötzlich die Tür zur Eingangshalle öffnete und ein großer, braunhaarige Mann, komplett in weiß gekleidet, das Gildenhaus betrat. Rens schmale Augen folgten seinen Bewegungen bis zum Tresen, wo er sich niederließ und seine Bestellung aufgab. Weder ihn, noch eine der beiden Damen würdigte Kaido dabei auch nur eines Blickes. Den Rothaarigen selbst juckte das eher weniger, doch Sayo schien sich mächtig daran zu stören, denn sie starrte ihn grimmig an, wohl ohne dass er es bemerkte und ließ etwas schwarzes Eis auf ihn hinab rieseln, ehe sie sich demonstrativ umwandte und zum Ausgang marschierte. Ren konnte sich ein Grinsen und ein Kopfschütteln nicht verkneifen, ehe er ihr, mit Rika auf den Schultern, folgte. Dabei bekam er noch mit, wie Kaido Sayo etwas hinterher rief, was diese jedoch nicht zu interessieren schien. „Oi, Sayo, du hast ihm eine Erfrischung verpasst. Das war nett von dir“, strahlte Rika und blickte von oben auf die Weißhaarige hinab. Noch war sie klein und leicht genug, sodass Ren sie problemlos da oben halten konnte, doch wenn sie weiter so rasant wuchs würde es irgendwann schwierig für ihn werden.
So wie es aussah peilte Sayo geradewegs den Weg zum Innenhof an und Ren wusste, dass seine Tochter sich darüber mehr als nur freuen würde. Der Hof an sich war bereits ein recht angenehmer Ort, doch hatte er auch etwas ganz Besonderes an sich. Sayo und ein weiteres Mitglied der Gilde, Nazumi, trafen an diesem Ort sehr oft aufeinander und das sah man ihm durchaus auch an. Abwechselnd zierten hier Blumen und schwarzes Eis die Wände und den Boden, sowie die Treppen und Rohre. Das Gildenhaus war das einzige Gebäude in dieser Stadt, das wirklich noch top in Form war, aber das hatte nicht immer so ausgesehen. An sich war City Without Sound eine tote Stadt, hier wohnten kaum noch Menschen, und mit Wild Fangs Beschluss dort ihr Gildenhaus zu erwählen hatte es nicht besser gemacht. Ursprünglich war auch dieses Gebäude stark heruntergekommen gewesen, doch in kürzester Zeit hatten die zu dieser Zeit aktiven Gildenmitglieder es renoviert und einigermaßen wieder aufgebaut. Und nun konnte man darin sogar wohnen, essen, feiern.

tbc: Innenhof

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BeitragThema: Re: Versammlungssaal   Mo 9 Jun - 21:35

Mit den Worten hatte Kaido offenbar einen netten Konter gemacht, wenn auch nur mit Worten. Die Magie von Sayo als Asche zu bezeichnen war etwas, auf das Mimiko selber nicht gekommen wäre. Wie Sayo dann wütend das Gebäude verließ, amüsierte sie weiter. "Wegen dieser Magie könnte man eigentlich eher davon ausgehen, dass unsere Eisprinzessin einen kühlen Kopf und Charakter bewahren würde. Es überrascht mich da immer wieder, wie leicht man sie auf die Palme bringen kann. Andererseits. Würden wir uns wie unsere Magie verhalten, müsste ich wohl einen ziemlich giftigen Eindruck an den Tag legen." kommentierte die Giftschlange mit den tödlichen Kuss die erste Aussage von Kai. Sie machte sich gerne mal den Spass, sich und die anderen magier der Gilde mit deren Magien zu vergleichen und Späße darüber zu äußern. Wäre sie nur ein wenig früher dar gewesen, hätte sie wohl zu Sayo gesagt, dass diese noch dahinschmelzen würde, wenn sie sich so sehr an Ren`s heißen Körper klammern würde. Da diese Aussage sogar zweideutig verstanden werden konnte, hätte sie nur zu gerne das Gesagt. Aber es gab bestimmt noch ein nächstes mal.
 Nachdem dieser auch noch auf ihre Bemerkung mit den Alkohol reagierte erwiederte sie: "Bier setzt dafür aber auch an den falschen Orten Fett an. Mit dieser Nahrung hingegen behalte ich meine gute Form." und posierte dabei ein wenig um ihre Figur zu betonen. "Nur zu Schade dass es ziemlich aufwendig ist, Tiergifte anzubauen. Die Gifte von den ganzen Pflanzen und andere Mittel schmecken ständig so sehr nach Hasenfutter oder haben einen stechenden Beigeschmack. Da kommt mir glatt die Frage, wie wohl das Eis für Sayo oder das Licht für Kylar schmeckt? Ich wette bei Ren brennt es immer auf der Zunge, wenn er Feuer ist." Besonders bei den Aussagen mit den Essen der anderen Slayer versuchte Mimiko eine witzige Stimme zu erzeugen.

Im Anschluss über das Geplaudere  über die anderen, stellte Kai Mimi die Frage, wie es ihr in den letzten Tage ergangen und ob etwas los gewesen war. "Mir geht es soweit ganz gut. Nur dass es wieder so warm werden soll gefällt mir etwas weniger. Ich mag schließlich keine zu große Hitze und Kälte. Ich trage zwar schon nur wenig Kleidung, doch fühlt es sich noch immer zu warm an. Die letzen Tage habe ich nichts weiter gemacht und gefaullenzt. Ich hatte nicht mal einen Kerl gehabt, da mir die Lust dazu fehlte." Ähnlich wie Sayo war auch Mimi eine der Frauen in der Gilde gewesen, welche sich gerne an irgendwelche Männer ranmachten um Spass zu haben und oft auch mit diesen schlief.
"Wir haben zwar wieder einen Magier geschnappt und dessen Magie entfernt und blockiert, allerdings frage ich mich ständig ob wir so weiter machen sollten. Jeden der Unwürdig ist, die Magie zu entfernen mag eine gute Idee sein. Denn so kann man solche kaoten wie jene von Fairy Tail einheit gebieten. Dass wir diese Nicht-Magier aber wieder ziehen lassen gefällt mir nicht. Umso mehr es von denen werden, umso wahrscheinlicher ist es, dass die vielleicht eine Möglichkeit finden das Ritual rückgängig zu machen oder aber gegen uns agieren. Es ist bestimmt nur eine Frage der Zeit, bis die legalen Gilden den Kriegsverbot zwischen den Gilden ignorieren oder der Rat direkt gegen uns vorgeht. Weiterhin mag ich es nicht, dass wir die Nicht-Magier somit vermehren und unsere Art vermindern. Hoffentlich gehen wir auch bald gegen diese vor und errichten eine Welt nur für würdige Magier."
Das Mimiko den Plan der Gilde nicht völlig teilt dürfte kein Geheimniss gewesen sein. Schon öfter hatte die Frau vereinzelnt ihre Bedenken dazu geäußert gehabt und könnte damit vielleicht manche auch nerven, bei denen sie diese Worte schon mehrmals sagten. Nahezu immer nachdem die Gilde das Ritual an ihre Opfer durchführten, sprach sie dieses Thema an.

"Da es heute wieder so sonnig und warm sein soll, gehe ich vielleicht nachher schwimmen oder lege mich in die Sonne. Wie sieht es aus, hast du Lust mit mir zu kommen? Du musst doch bestimmt auch erschöpft sein und zu Zweit macht das ganze mehr Spass."

tbc: Swimming pool


Zuletzt von Mimiko am Di 10 Jun - 15:37 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Versammlungssaal   Mo 9 Jun - 22:59

Wie es schien, hatte auch Mimiko ihren Spaß an der Aussage von Kaido gegenüber Sayo gehabt, weshalb es ihm kurz ein seichtes Grinsen auf die Lippen zaubern konnte. Er hörte zuerst wie Rika, die Tochter des Gildenmeisters, diesen Sakasmus in dem Satz nicht ganz verstand und sich praktisch sogar in seinem Namen bei Sayo bedankte. Diese Naivität als Kind konnte er, aufgrund seiner schon immer etwas erwachseneren Art, schwer verstehen, aber dennoch nachvollziehen, als er darüber nachdachte das Menschen mit einem normalen IQ wohl so sind, in diesem Alter. So fand er es relativ amüsant andere Kinder beim Aufwachsen zuzusehen, welche nicht einmal im Ansatz so waren wie er. Im Anschluss verfolgte er die Aussage von Mimiko, welche darin zur Geltung brachte, dass sie jedes Mal aufs Neue überrascht sei, wie leicht man die Eisprinzessin ärgern konnte. Dabei bildete sie auch einen Bezug auf deren Magie, die irgendwie keines Falls zu dieser Eigenschaft passte. Darauf hin kam eine kurze Bestätigung Kaidos in der es hieß: Also da muss ich dir wohl zustimmen. Sayo hat viel zu viel Temprament für einen Eismagier. Wenn man das so sieht ist es sogar verwunderlich wie sojemand solch eine Hochrangige Eismagie erlernen konnte. Aber zum Glück zählt die Persönlichkeit nicht allzuviel, wenn's um die Magie geht. Anderfalls wäre ich wohl ein richtiger Softy, der den ganzen Tag nur in einem Baum sitzt und nichts tut. Kurz nachdem seine Stellungsnahme kam, belehrte Mimiko den Jungen Mann über die Nachteile von Bier, welchen er sich Bewusst war, jedoch nicht intressierten. So lauschte er den Worten und nahm leicht provokant einen Schluck von einem Bier. Dann äußerte er sich darauf und sprach Nunja. Mich solls nicht kümmern. Fett werde ich durch dieses Glas nicht ansetzen, vorallem, weil ich genrel viel Sport mache. Kurz beobachte er die Posen der jungen Dame die vor ihm Stand und er musste zugeben, dass sie doch schon eine sehr gute Figur besaß. Doch war es nicht so als, wenn Kaido mit seinem Körper nicht dagegen halten könnte. Doch würde er wohl kaum solche Posen vollziehen wie die junge Dame vor ihm. Nachdem er seinen verbalen Anteil gebracht hatte, nahm er einen weitern Schluck seines kühlen Biers, woraufhin es dann schon leer war. Kurz winkte er den Barkeeper zu sich und sagte ihm Ein Scotch auf Eis, bitte. Kurzerhand drehte sich der Barkeeper um, nahm ein Glas, füllte er zur Hälfte mit Eiswürfeln und nahm dann die Flasch Scotch aus dem Regal hinter ihm, in dem die Spirituosen standen. Nun goss er das Glas damit auf und stellte es Kaido hin. Dieser nahm es dann in seine Hand und nahm einen kleinen Schluck. Er fühlte durch das Eis, welches in dem Getränk war, wie sein Körper von innen heraus abgekühlt wurde. Was die Giftschlange nach dem Posing erwähnte, intressierte Kaido nicht im geringste. Der Geschmack von Elementen. Eine Sache die für den Waldgott, so weniger intressant war, wie die Information, was man am Vortag gegessen hatte. Wäre er ein Gourme oder ähnliches, dann wäre es vielleicht eine Aussage gewesen die ihn intressiert hätte. Doch das? Auf keinen Fall. So äußerte er sich auch nicht dazu und genoss schweigend sein Getränk.

Dann fragte Kai sie nach dem Befinden und den Neuigkeiten, was er im Nachhinein bereute. Denn das Befinden anderer intressierte ihn im Allgemeinen sowas von garnicht, doch nahm dies als gut gemeinte Floskel mit in seine Frage um leichter an Infos zu kommen. Doch waren diese es nun wirklich nicht wert. Schließlich ist nichts neues bzw. besonderes passiert, wie sich rausstellt. Und jetzt musste er sich auch noch die Bedenken des jungen Frau anhören. Alles im allen kein besonders Intressantes Thema für Kaido, doch versuchte er so gut es ging intressiert zu wirken und äußerte sich deswegen auch auf die letzte Aussage. So sprach der Baumbeschwörer Wer sagt denn das wir jeden der unwürdigen am Leben lassen? Ich für meinen Teil lasse selten jemanden davon kommen. Somit dezimiere ich zwar die Anzahl der Magier an sich, doch entstehen dadurch auch keinen Nicht-Magier. Zudem ist es echt nicht schade drum, solche Magier aus dem Verkehr zu ziehe. Sie haben ohnehin ihr Leben verschwendet, zumal das Recht des Stärkeren in deiser Welt gilt. Und wenn jemand so schwach ist und stirbt, ist es nunmal so. Außerdem würde ich mir nie das Risiko erlauben, eine potentielle Gefahr am Leben zu lassen, welche später noch wirklich gefährlich werden könnten. So war nämlich seine Stellungsnahme dazu. Ihn kümmerte es einen Dreck, was mit anderen Menschen passiert. Er war sogar der Meinung, dass alle Unwürdigen Menschen einfach ins Jenseits wandern und neu geboren werden sollten um ihr Leben besser zu gestalten. Aus dem Grund ließ er nur äußerst selten seine Ziele am Leben. Allgemein hatte er sich Wild Fang nur wegen ihren Zielen angeschlossen. So könnte man ihn schon fasst als ein Gründungsmitglied bezeichenen. Er war es auch, der das Gebäude mit renoviert hatte. Durch seine Magie lieferte er genug Material um dies zu bewerkstelligen. Nun machte Mimiko ihm sogar noch Vorschlag mit ihr Schwimmen zu gehen. Kurz überlegte Kaido und entschloss sich schlussendlich dazu mir iher zu gehen. So sprach er dann Ja warum denn eigentlich nicht. Ich hab eh nichts zu tun. Und um zu entspann und sich abzukühlen ist das keine so schlechte Idee. Nach seiner bejaenden Antwort, trank er auf einen Schluck den Rest in seinem Glas aus und stand auf. Nun Schritt er zur tür, öffnete eine der Doppeltüren und drehte sich, während er noch die Tür offen hielt, zu Mimi und spagte in einer mal zur Abwechslung freudigen Stimmlage Ja dann komm. Lass uns Schwimmen gehen. Danach schritt er aus der Tür hinaus, lies einen kleine Zweig eines Apfelbaumes neben sich wachsen, an dem ein reifer und knallroter Apfel hing. Diesen Apfel riss er ab und direkt danach verwelkte der Baum wieder. Dann führe er den Apfel zu seinem Mund und bis in ihn hinein. Er war saftig und sehr süß. So vertrieb er sich nun die Zeit und wartete auf Mimiko.

gt: Swimming Pool
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BeitragThema: Re: Versammlungssaal   So 22 Jun - 16:21

cf: Swimming Pool

Mimiko machte bei den Aktionen von Kaido kurzerhand mit, wodurch eine recht missverständliche Lage entstand. Vorallem dadurch, dass das Mädchen auch noch auf seinem Schoß auf und ab wippte und dabei Hoppe Hoppe Reiter rief. Danach pflanzte sich die junge Frau wieder auf ihre Liege und lies sich, wie Kaido trockenen, wobei noch einige Fragen kamen, die Kai dann mit einer Demonstration und einigen Aussagen beantwortete. So sagte er zum ersten Satz, die nach der Erklärung von Kaido, kam So ist es auch. Es ist ein Teil der Kraft eines Gottes. Aus diesem Grund nennt man mich aufh Gott des Waldes. Als er ihr auch erklärt hatte, dass es theoretisch möglich war ihr Gift mit seinen Bäumen zu neutralisieren und er mit einer Probe, sogar keine Bäume Opfern müsste, schien die junge Dame, in Kaidos Sicht, etwas verängstigt zu sein, da sie ihm keine Probe geben wollte. Dies sprach dafür, so interpretierte Kaido diese Aussage, dass sie auf keinen Fall einen Menschen haben wollte, der ihr Gift vollständig neutraliseien würde. Allerdings äußerte sich Kaido darauf nicht. Als die beiden endlich trocken waren und sich anzogen, schritten sie zurück zur Versammlungshalle um dort nach einigen Quests zu schauen und einen zu finden, den sie zusammen durchfürhen könnten.
So öffnete er die Tür zum Gebäude und ging geradewegs auf das Questboard zu. Dort überflog er dann die Aufträge und entdeckte, einige intressante Quests, die er auch durchführen würde und diese sogar allein durchführen könnte. Allerdings war es dennoch nicht schlecht ein zweites Paar Hände zur Verfügung zu haben, welche den Rücken deckt. Nach kurzer Zeit fand er dann einen Quest, indem es darum ging jemandes Bürgermeister zu töten. Aus irgendeinem Grund gefiel ihm der Auftrag und so riss er den Zettel ab und zeigte ihn der jungen Dame im Bikini. Hier, meinte der junge Mann. Lass uns doch den hier machen, kam es dann aus seinem Mund raus. Nun war er gespannt, wie die junge Dame darüber dachte, denn wenn es nicht das richtige wäre, müssten sie noch weiter suchen.
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BeitragThema: Re: Versammlungssaal   Fr 4 Jul - 11:00

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Als Kylar den Versammlungsraum betrat war er der einzige Anwesende im Raum. Alle anderen aus der Gilde schienen wohl beschäftig gewesen zu sein oder hatten wohl keine Lust hier im Raum zu sein. Was von den zwei Gründen nun wahr sein sollte war dem blonden Gottesslayer egal, immerhin hatte er somit genug Ruhe um sich die Aufträge am Board in Ruhe durchzulesen.
Als A-Rang Magier schaute er sich zunächst die Aufgaben der Stufe A an. Viel Auswahl gab es nicht. Ein Auftrag verlangte das Vergiften von irgendeiner Wassermagierin auf einer Insel. Allerdings soll diese Magierin wohl stark bewacht sein. "Hmm, das wäre eigentlich ein guter Auftrag für unsere Giftlady. Ich alleine werde da wohl Probleme haben. Okay was haben wir als nächstes?"
Der nächste Auftrag schien auch nicht so einfach zu sein. Lavadämonen aus ihren Heim vertreiben. Mindestens einen sollte man zum Auftraggeber bringen. Auch diesen Auftrag wollte Kylar nicht alleine ausführen. Da also momentan keine A-Rang Aufgaben gab, welche er alleine ausführen wollte bzw. konnte, schaute er sich nun die B-Rang Aufgaben an. Auch hier war die Auswahl gering. Es war nur ein Attentat auf irgendeinen Bürgermeister. "Hmm. Er ist zwar kein Magier, aber Geld bräuchte ich dennoch. Der Auftrag kommt in die nähere Auswahl." Die C-Rang Aufgaben gefielen dem Gottesslayer nicht wirklic. Zusammengefasst waren alle Aufgaben nur Beschaffung von irgendwelche Gegenstände. Nichts was dem Man wirklich Freude bereiten wollte. Also blieb nur die Attentat Aufgabe übrig.

Wie der Zufall so wollte kam nun Kaido und Mimiko in den Saal und schauten sich ebenfalls die Aufgaben an. Und wie bei Kylar, war auch für Kaido der Auftragsmord der interessanteste von allen. Während Kaido den Auftrag Mimiko anbot nahm Kylar sein Schwert und hielt es zwischen Kaido und Mimiko. "Pardón, aber den Auftrag möchte ich übernehmen. Ein Attentat ist mit meiner Magie einfach um vieles leichter auszuführen."
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BeitragThema: Re: Versammlungssaal   So 6 Jul - 14:23

"Gott des Waldes? Dann passe auf das man dich nicht fällt" erwiederte sie und kicherete kurz. Wäre es doch nur so einfach ein Gott zu werden, indem man einfach nur Gottesähnliche Magie erlernte oder die Magie zum Töten der Götter. nur ganz so einfach war es doch nicht. Mimiko war bisher noch nie ein Göttliches Wesen begegnet, stellte diese sich jedoch extrem Mächtig vor, welche sogar den menschlichen Monster überragen dürften. Und sollten die Götter sogar mächtiger als die Drachen sein -von denen gesagt wird, das kein Mensch auch nur ein Drachen bezwingen könnte- dann wären sie und Kai noch auf einem langen Weg um mit Recht, diesen Titel tragen zu können.
Im Anschluss ließ sie sich von der Sonne trocknen und zog sich gemeinsam mit ihre männliche Begleitung an. Obwohl sie früher als er fertig war, da sie wenigere und unkompliziertere Kleidung hatte, wartete sie auf ihn und folgte diesem zusätzlich mit einige Schritte Abstand in den Versammlungssaal. Dort erblickte die Frau den blonden Godslayer und gab ein paar begrüßende Worte von sich um danach diesen vorerst nicht weiter zu beachten. Genau so wie die beiden Männer überflog die junge Frau die Auftragswand, bis Kai ihr den Bürgermeister vorzeigte und Kylar gleich seine Klinge zuckte und diesen Auftrag für sich beanspruchte. "Ein Attentat oder eher ein Anschlag? Denn dafür wäre ich genau so gut geeignet." fragte die Frau zuerst Provozierend. Ein Attentat sollte ja möglichst unauffällig und unspektakulär ablaufen. Ihrer Meinung nach war sie somit die bessere Kandidatin gewesen. Kylar`s Magie hingegen könnte man eher mit einen Anschlag vergleichen, da diese wie fast jede andere Form der Magie für größere Zerstörung geeignet war. "Und nehme mal dein Buttermesser runter. Oder wollen wir testen, ob deine Klinge schneller schneidet als ich sie zersetzen und dich verrecken lassen könnte?" Das Schwert empfand die Frau zwar als hübscht, allerdings war es ihr ziemlich unangenehm wenn jemand irgend eine Waffe bei ihr herumwedelte oder zu ihr hielt. In solche Fälle reagierte sie daher oft damit, mit ihrer Magie zu drohen um einen selbstbewussteren Eindruck zu hinterlassen. Trotz allem war sie dann aber selten wirklich auf einen Kampf aus.
"Wir haben den Auftrag zuerst genommen. Wenn wir alle drei den aber machen wollen, wie wäre es denn mit folgendem Spielchen? Wir führen den Auftrag zu dritt aus und teilen den Gewinn zwischen uns drei auf. Auch wenn ich bevorzugt alleine Arbeite. Die Person, welche sich den Kopf der Zielperson, schnappt bekommt zudem einen kleinen Bonus. Lass mich mal kurz rechnen." Mimi versuchte dann den Wert auszurechnen und nannte dann einen Wert -sofern die anderen nicht zuvor kamen- allerdings war diese nicht völlig glatt gewesen.

Sofern sich die anderen beiden darauf einließen würde sie sagen: "Also treffen wir uns dann morgen zur Abreise? Und du kommst ja nachher zu mir. Oder Kai?
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Ren Ishida
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BeitragThema: Re: Versammlungssaal   Mi 24 Sep - 15:33


.: Timeskip von 1 Tag :.

Der Tag war noch nicht allzu weit voran geschritten, als Ren sein Büro verließ und sich im Versammlungssaal des Gildenhauses blicken sah. Die meisten Mitglieder der Gilde waren um diese Uhrzeit bereits unterwegs, um fleißig Quests zu erledigen oder ihren eigenen Zielen nachzugehen. Für gewöhnlich machte es Ren nichts aus, wenn Leute die Gilde für mehrere Wochen verließen und irgendwann später wieder auftauchten, ohne sich in irgendeiner Form abgemeldet zu haben. Aktuell gab es ein paar Leute von seiner Mitgliederliste, die verschwunden waren, doch er war guter Dinge, dass sie zurückkehren würden. Rika hatte er heute den ganzen Tag noch nicht gesehen, da er direkt nach dem Aufstehen ins Büro gegangen war, um Papierkram zu erledigen. Sachen, die zwar nervig, aber doch notwendig waren. Nun wollte er sich eine kleine Pause und einen Drink gönnen. Oder vielleicht sollte er erst einmal etwas essen, das Frühstück hatte er nämlich kurzerhand sein lassen. Mit zielstrebigem Schritt trat der Gildenmeister also an die Bar, die aktuell verlassen war. Es stand auch niemand dahinter, also begab er sich selbst an den Platz der eigentlich dem Barkeeper gehörte und öffnete den Kühlschrank. Daraus zauberte er eine Flasche Wasser und ein paar Packungen mit Belägen heraus, ehe er die Tür wieder schloss und sich daran machte, Teller und Besteck, sowie ein Glas hervor zu holen. Nachdem er alles vorbereitet hatte huschte er erneut um die Theke herum und setzte sich auf einen der hohen Hocker, wo er damit begann, sich eine kleine Mahlzeit zuzubereiten. Derweil schweifte sein Blick ein wenig durch die Halle, darauf bedacht jede mögliche Bewegung aufzunehmen und zu verarbeiten. Bisher war der Saal aber komplett leer, es gab nicht einmal eine Person, die an dem relativ leeren Questboard stand. Die Mitglieder machten gute Arbeit, sie erfüllten häufig Aufträge brachten der Gilde so immer mehr Geld ein. Bald würde Ren anordnen das Gildenhaus ein wenig zu vergrößern und die Stadt rundherum etwas zu renovieren. Im Moment war das Ganze trotz der zwei vergangenen Jahre noch stark in den Kinderschuhen, doch Ren hatte das Gefühl, dass sich dies bald ändern würde.

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BeitragThema: Re: Versammlungssaal   Fr 26 Sep - 16:28


Cf: Innenhof

Selbst wenn Ren nicht versucht hätte alles im Blick zu haben wäre Sayo ihm wohl schon auf 100 Meter aufgefallen. Diese lief hoch erhobenen Hauptes durch die Gängen und zog hinter sich den schwarzen Frost her. An Wänden und Türen blieb alles haften, schimmerte matt im Licht und schillerte vor sich hin. Sayos Kleidung schimmerte in weiß und schwarz, ihr Haar zierte ein winziges Krönchen aus Eis. Sie besaß in einigen Momente wohl zu viel Ego und heute lebte sie es aus purer Langeweile aus. Eine Frau huschte vorbei und ihre Füße fror sie leicht am Boden fest, ohne den Hauch einer Reaktion. Kurz darauf warf sie die Tür zum Versammlungssaal auf und Schritt in die vollkommen leere Halle. Leise war sie dabei nur geringfügig und als sie Ren sah, hüpfte sie ihm fröhlich entgegen. Guten Morgen Ren,  trällerte sie und huschte bald an seine Seite. Sayo zog sich den Hocker neben Ren und warf sich halb an seine Seite, den Blick auf den Teller werfend. Wieso bist du den schon so früh wach Ren? Wie geht es dir heute und wie geht es vor allem Rika? säuselte sie weiter und fuhr sich durch das helle Haar, welches dem ihres Freundes so glich. Hast du heute etwas schönes für mich zu tun heute, oder für die nächsten Wochen? Wollen wir etwas unternehmen, essen gehen oder ein wenig trainieren. Mir ist so langweilig den ganzen Morgen gewesen. Der halbe Innenhof ist eingefroren, setzte sie leicht kichernd hinzu. Ihr Körper bog sich ein wenig über die Theke, als würde sie nach dem versteckten Barmann suchen. Sie wollte auch etwas zu essen haben, schielte wieder hinüber zu Rens Teller und wurde leicht wehleidig in den Zügen. Oh Ren wo hast du unsere Bedienung versteckt? Ich hätte auch so gerne etwas zu essen. Liebe ist zwar wunderbar, aber ich kann nicht ewig von ihr leben, schmollte sie leicht und lies den Kopf an die Schulter des großen Mannes sinken. Immerhin konnte sie sich nun bei Ren langweilen und musste dies nicht mehr alleine tun. Ihre Augen suchten nach etwas Essen das herum stand, aber sie fand nichts und wartete bis einer ihr etwas vorsetzte.
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BeitragThema: Re: Versammlungssaal   Sa 27 Sep - 22:20

(CF: Oak Town - Hauptstraße - Zeitsprung von einigen Wochen)

Stillschweigend tanzten die ersten Strahlen des Tages auf einer kalten Silhouette, welche sich unter langsamen Bewegungen ihren Weg durch alte Straßen bahnte. Ein leises Klirren, wie triefender Stahl welcher über malträtierten Marmor gleitet, erklang mit einem jeden Schritt, welcher die Gestalt voran trieb, der Kuss einer Klinge auf dem Erdengrund. Seltsam zielstrebig wanderte sie, eine Art schweren Sack hinter sich her ziehend, als wüsste sie genau, worauf sie es abgesehen hätte, als wäre es ganz und gar selbstverständlich wenn sie diese oder jene Abzweigung nahm um sich ihrem Ziel immer weiter zu nähern. Nur kurze Stöße einer manischen Stimme, kichernd mit kindlicher Anmut, unterbrachen die Geräusche des langen Marsches, scharfzahnige Kiefer sich zu einem krankhaften Lächeln formend als die Kreatur sich der letzten Tage entsann. Noch immer lag der Geschmack unschuldiger Seelen ihr auf den Lippen und entsandte ein Gefühl der Verzückung in belebendem Kribbeln über die böswillige Essenz hinweg, die Schreie, das Flehen um Vergebung oder aber der Wunsch nach Gnade wie ein Abendgebet für das feierliche Mahl, an welchem sich Etheriam vor Kurzem erst ergötzt hatte. Die ersten Monate nach seiner unfreiwilligen Befreiung aus dem Tempel seiner Verbannung waren eine grausame Zeit für das lasterhaft Geschöpf gewesen, die Leere in seinem Inneren ein Vakuum welches es umbedingt zu füllen verlangte, koste es was es wolle. Doch war es zu schwach, ausgelaugt von den Jahrzehnten in Gefangenschaft und den zahlreichen Bannkreisen welche sein Wesen im Zaume hielten, hatte sich aus diesem Umstande genötigt gesehen kleine Schritte zu machen, langsam aber beständig zu Kräften zu kommen. Wie so oft jedoch, sollte es der menschlichen Gier zu verdanken sein, dass sich das Glück erneut auf die Seite der Seelenklinge schlug, ein Umstand welcher selbstverständlich das Pech vieler Sterblicher bedeuten musste, als dieses sich, unter dem Vorwand des Leibwächters, einer kleineren Karavane angeschlossen hatte. Es war ein simpler Plan: Beschütze die Reisenden vor eventuellen wie erwartbaren Übergriffen durch etwaige Strauchdiebe um dich ihrer Seelen zu bemächtigen, nur um die Mitglieder der Reisegemeinde kurz vor ihrem Ziel selbst zu verschlingen. Wäre alles wie erwartet über die Bühne gegangen, hätte sich Etheriam zumindest eine gewisse Macht einverleiben und sich somit  etwas weiter von derartig niederen Arbeiten entfernen können. Was die Klinge jedoch nicht wusste war, dass es sich bei der unauffälligen Wagengruppe tatsächlich um einen bedeutsamen Lieferzug für einige verborgene Rebellen handelte, welche es offenbar auf das magische Konzil abgesehen hatten, ein Unterfangen welches, wie ob der schlechten Planung zu erwarten war, kläglich scheitern musste. Einem unvorsichtigen Wächter, offensichtlich ein Knabe welcher noch eine Rechnung mit dem hohen Rat offen hatte, war es zu verdanken, dass eine simple Grenzüberprüfung in einem Blutbad auszuarten drohte, welches nicht bloß die Karavane verwüstet sondern auch keinen Überlebenden zurück lassen sollte. Es war jener Tag, die Tatsache ausnutzend, dass die Patroulle nichts ob der Mächte wusste, über welche das legendäre Schwert verfügte, an welchem Etheriam weit mehr in sich aufnahm, denn es zu hoffen gewagt hatte. Euphorisch und scheinbar als wolle es diesen Umstande feiern, machte es sich kurzerhand auf, die umliegenden Dörfer zu ernten, nur seinem eigenen gar unsterblichen Appetit verpflichtet.

Erneut leise vor sich hin kichernd, senkte der Wirt des Etheriam sein Haupt, die freudige Erinnerung vergehen lassend, während es seine Fühler weiter nach aussen streckte. Oh, es hatte durchaus weit mehr Kraft in weit kürzerer Zeit gesammelt, als zu erwarten war, doch dies bedeutete noch lange kein Ablass des Durstes. Vielmehr schien das Verlangen zu verschlingen nur immer weiter zu steigen, aber allen voran wohl umso direkter, dreister und wilder zu werden, die Vorsicht in den Wind werfen welche zuvor noch sein Handeln im Zaume hielt. Nun, nur wenige hundert Meter von seinem Ziel entfernt, war die Ausdünstung mächtiger Seelen beinahe unerträglich stark geworden, verging wie Ambrosia auf den nicht existenten Lippen der finsteren Entität. Etheriam wusste nicht wonach es Ausschau hielt, doch sein .... Führer schien den Weg nur allzu gut zu kennen, wies ihm die verborgenen Pfade und zeigte Abkürzungen auf, welche die Reisezeit erfreulich verringerten. Beinahe vorfreudig hielt die körperliche Gestalt der Seelenklinge vor dem gewaltigen Eingang inne, betrachtete die Tore, hinter denen sich, so versicherten ihre besonderen Sinne ihr, sich Beute in unvergleichbarer Kostbarkeit verbarg. Mit einem Male, die letzte Zurückhaltung sich hinter einem Dunstschleier der Gier verlierend, stach Etheriam die gewaltige Klinge durch das feste Holz der Tür hindurch, schimmernder Stahl vor schier ungebändigter Energie knisternd, bevor das Portal in einer Explosion arkaner Energie aus den Angeln gerissen wurde und sich kleine Splitter über den langen Saal erbrachen. Mit einer althergebrachten Eleganz trat das Geschöpf herein, die mörderische Waffe nonchalant über die Schulter gehievt, während es die hiesige Klientel betrachtete. Nun auch wurde das große Bündel offenbar, welches Etheriam durch die Straßen geschleift hatte und welches es nun ohne größeres Interesse im Türbogen liegen ließ. Ein jugendlich anmutender Knabe, leblos hernieder gestreckt, das Zeichen der Wild Fang stolz und blutbefleckt auf seiner Stirn verewigt. Ein kaltes Lächeln umspielte die Züge des Blonden, als dieser zu den Beiden an der Bar herüber sah, die adrette Fassade beinahe unpassend geartet in Anbetracht der Grausamkeit, welche sich hinter dieser verbarg.

"Seid mir gegrüßt......"
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Ren Ishida
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BeitragThema: Re: Versammlungssaal   Mo 29 Sep - 18:11


Ren hätte die Ruhe in dem großen Saal genießen sollen, solange sie noch da war, denn gerade, als er beginnen wollte, zu essen, denn kurz darauf öffnete sich die Tür zum Saal und schlagartig wurde es ein paar Grad kälter im Inneren. Und somit war es nicht die trällernde Stimme, die ihm verriet, wer da eingetreten war. Kurz rieb der Rothaarige sich die Schläfen, dann sah er zu Sayo auf, die sich neben ihm auf einem der Hocker niedergelassen hatte und ihn mit Fragen überhäufte. „Guten Tag, Sayo“, murmelte er, ehe er wieder auf seinen Teller sah. Schweigend aß er, während die Worte auf ihn niederprasselten und erst, als seine Sitznachbarin schwieg, blickte er wieder von seinem Teller auf. „Ich war heute Morgen schon im Büro, Rika habe ich heute noch nicht gesehen. Dorthin werde ich mich nach dem Essen auch wieder verziehen müssen, es steht einiges an Arbeit an.“ Er versuchte nicht, sie von sich zu weisen, er war einfach nur ehrlich. Im Moment hatte er für die Magierin wirklich keine Zeit. Doch soweit er sich erinnerte, hatte sie doch einen Freunde … warum unternahm sie nichts mit ihm? „Was ist denn mit Shiro? Hat er keine Zeit für dich?“, fragte er und biss erneut von seinem Brot ab. „Unsere Bedienung ist wohl noch nicht hier. Er wird wohl aufgehalten, keine Ahnung.“ Während er sprach, klang er vollkommen emotionslos und wirkte eher gelangweilt oder genervt, als ernsthaft daran interessiert, was sie ihm da erzählte. Dass zwischen ihr und Natsumi eine niemals endende Fehde herrschte, war ihm bekannt, weshalb er durchaus nicht darüber erbost war, dass Sayo den Innenhof eingefroren hatte. Er war es gewohnt und im Endeffekt war es für Rika meist ein gutes Training, das Eis wieder schmelzen zu lassen, denn das Eis eines Godslayers war bei Weitem nicht so einfach zu verflüssigen, wie gewöhnliches Eis. „Du kannst Rika suchen, schauen ob sie vielleicht schon wach ist und dann mit ihr …“ Er kam nicht dazu, seine Worte zu vollenden, da in diesem Moment ein lautes Geräusch von der Eingangstür an seine Ohren drang. Langsam wandte der Gildenmeister seinen Kopf zur Seite und erblickte eine Tür, aus den Angeln gehoben und als kleine Holzsplitter über den Boden verteilt liegen. Danach wanderte sein Blick zu einer langen Gestalt, die am Eingang einen leblosen Körper zu Boden sinken ließ und dann ein paar Schritte auf die Anwesenden zu trat.
Obwohl Ren angesichts der Situation in höchster Alarmbereitschaft war, sprang er nicht direkt von seinem Hocker sondern ließ sich nur langsam herunter gleiten und baute sich dann in der Mitte des Saales zu voller Größe auf. Seine roten Augen waren zu Schlitzen verengt, während er sein Gegenüber aufmerksam musterte. „Was wollen Sie?“, fragte er mit ruhiger Stimme, bemüht die Hände nicht zu Fäusten zu ballen. „Wie gut, dass das eine alte Tür war, die sowieso nicht mehr allzu lange dort verweilt wäre. Aber es ist wohl kaum das gedankenlose Zerstören von Einrichtungsgegenständen, die Sie in diese tote Stadt führt, nicht wahr?“ Ihm war nicht entgangen, dass der leblose Körper hinter dem schlaksigen Mann ein Magier seiner Gilde … gewesen war. Allerdings verriet ihm das einzig und allein das Zeichen von Wild Fang, das da auf seiner Stirn saß. Es gab nicht viele Gildenmitglieder, die sich ihm wirklich ins Gedächtnis brannten. Und er war keiner davon gewesen. Rens Blick suchte nach den Augen seines Gegenübers, Sayo war bereits so gut wie vergessen. Viel eher interessierte ihn brennend, was dieser seltsame Mann hier zu suchen hatte … und vor allem: Ob er es auf einen Kampf, auf eine Übernahme oder auf schlimmeres abgesehen hatte. Provoziert hatte er eine Auseinandersetzung auf jeden Fall.

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BeitragThema: Re: Versammlungssaal   Do 2 Okt - 10:12


out: auch hier ein tut mir Leid fürs warten und das winzige Resultat x.x

Nicht das Ren jemals wirklich viel sprach, aber heute übertrieb er es doch sichtlich mit seinem „ich muss ernst sein und etwas im Büro tun“. Warum waren die Leute heute alle so missmutig und langweilig? Ren hatte kaum etwas für sie über außer das gelegentliche starren auf seinen Teller, einen weiteren bissen, bevor er ihr das offensichtlichste mitteilte. Die Bedienung war nicht hier. Wäre sie gar nicht drauf gekommen wenn sie durch diesen toten Saal sah und merkte, wie sich die Kälte ausbreitete. Ach Shiro – der läuft immer weg und kommt nicht wieder. Ihn zu finden ist schwerer als meinen alten Meister. Es macht keinen Spaß ihn immer zu suchen, nur um sein Schild kaputt zu machen und ein bisschen Spaß zu haben, quasselte sie munter weiter, verheimlichte den Ton von Frust jedoch nicht. Ab und an machte der Blutgierig Mann sie doch ein wenig verrückt. Nie war er da um sie in den Arm zu nehmen! Töten konnte er und das lange und viel, vor allem mit ihr zusammen, aber an ein wenig Liebe wollte er wohl nicht so häufig denken. Dafür war er eifersüchtig wie sonst kaum jemand und hatte wohl auch Grund dazu. Und wieso das alles? Genau alles seine Schuld. Er ist selbst schuld daran, nuschelte sie vor sich hin und hörte auf bei Ren auf den Teller zu starren. Kurzerhand erhob sie sich von ihrem Stuhl und schwang sie über die Theke um selbst nach essen zu suchen. Menschen sind so unfähig, nuschelte sie leise und riss den Kühlschrank auf um ihn zu inspizieren. Sie griff ein paar mal hinein, zog Pudding heraus und ließ sich mit dem Hintern auf den Boden sinken um zu überlegene was sie wirklich essen wollte. Das sie dabei etwas entblößt saß war ihr egal. Ihr Kopf fuhr zu Ren hoch, als dieser meinte sie könnte Rika suchen. Weiter kam er jedoch nicht. Es gab einen knall und sie blickte zu Ren auf, der auf einmal von seinem Stuhl aufstand und irgend etwas tat. Sayo erhob sich auf ihren Absätzen und lugte über die Theke zur Tür. Dort stand ein Mann, schmal und ein wenig seltsam. Ihr Blick huschte umher und sie erkannte jemandem hinter ihm. Wie ein junges Reh hüpft sie wieder auf die andere Seite und hatte ihr Essen am offenen Kühlschrank gelassen. Oh ich glaube er hat uns etwas mit gebracht Ren-san, trällerte sie und hüpfte auf ihren Absätzen ein wenig seitlich von Ren nach vorne um sich den Toten zu besehen. Im Gegensatz zu ihm war sie mehr begeistert als vielmehr verängstigt. Sie mochte Blut und sie mochte tote Menschen und wenn ihr jemand eine Leiche brachte war sie fasziniert.  Ist die Leiche für mich, fragte sie eifrig und trat noch einen Schritt vor. Wenn sie eine Leiche geschenkt bekam war sie immer glücklich. Ein Zeichen von Zuneigung schlug sie nie aus, egal von wem es kam.
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Nazumi Himagari
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BeitragThema: Re: Versammlungssaal   Fr 3 Okt - 3:09

cf: Gewächshaus / nach Zeitskip

Wütend machte sich Nazumi auf den Weg in die Gildenhalle. Sie kam gerade aus dem Innenhof und war stocksauer auf eine gewisse Person, die mit ihrem Eis mal wieder ihre wunderschönen Pflanzen getötet hatte. Jeder der ihr über den Weg gelaufen wäre, hätte wohl ihre Wut abbekommen, außer vielleicht Ren und Rika. Doch die Beiden bildeten eine Ausnahme. Doch stapfte sie wutenbrannt in die Eingangshalle, wo sie auch sofort die Schuldige fand, aber die angespannte Stimmung in der Gilde bemerkte. Sie sah zum Eingang und sah die kaputtene Tür und den Mann, der in der Türangel stand. Hinter ihm lag ein weiterer Mann, doch Nazumi konnte aus der Ferne nicht ausmachen, um wen es sich handelte. Jedoch schien Ren nicht begeistert, dass spürte sie, auch wenn Sayo mal wieder ncihts aus der Ruhe brachte udn sie fröhlich zu dem Fremden hüpfte. Wenn der Kerl ihr einen Gefallen tun würde, könnte er dieses Miststück gleich meucheln, während sie so naiv und fröhlich meinte, ob die Leiche für sie wäre. Sie war widerlich in solchen Dingen. Doch Ren schien nun andere Probleme zu ahben, weswegen sie sich ein wenig im Hintergrund hielt. Sie würde es Sayo schon noch heimzahlen. Nun war sie aber hierrauf gespannt. wenn sich der Fremde mit der Gilde anlegen wollte, dann war er mehr als dumm. Immerhin legte er sich mit einem der stärksten Magier an und Ren hatte keine Gnade mit Leuten, die gegen ihn waren. Das hatte sie schon sehr oft miterleben dürfen und deshalb bewunderte sie ihn auch so sehr. In ihren Gedanken schwärmte sie schon wieder für den Rothaarigen, malte sich schon aus, wie er den Fremden besiegte und dann schweiften ihre Gedanken schon wieder ab und sie stellte sich vor, wie er nach dem Kampf zu ihr kam und ihr seine Liebe gestand. Man sah ihr sofort an, dass sie in ihrer Traumwelt war, sie war nämlcih knallrot, beide Hände auf den Wangen und Augen, die vor Begeisterung funkelten. Die Wut über Sayo waren weg, zwar nur verschoben, aber momentan dachte sie über ihre Rivalin nicht nach.

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BeitragThema: Re: Versammlungssaal   Di 7 Okt - 22:38

Spannung lag in der Luft, doch zugleich auch Kuriosität ob der offenkundig nicht eingeplanten Lage in welchr sich der Versammlungssaal kurzerhand wieder gefunden hatte, nachdem die unbekante Person ihre Anwesenheit kund getan hatte. Noch jedoch schien kaum abzusehen welche Empfindungen heute die Oberhand halten sollten, schienen die Reaktionen auf den Neuankömmling immerhin eindeutig eher zwiegespaltener Natur zu sein. Standhaft verwiel der Blick des adretten Blonden auf jenem Manne mit dem roten Haar, eindeutig die mächtigste Person im Raume, so verriet ihm zumindest seine ..... Quelle und somit auch das kostbarste Mahl für die geiselnde Wesenheit. Diesem bedrohlichen Geschöpf wohl musste unweigerlich seine Aufmerksamkeit zu teil werden, jene Essenz musste er fixieren, ein Gut von mannigfaltigem Wert und wohmöglich gar sein Ticket zu neu erwachter Kraft. Unerwartet ruhig besah sich der elegant gekleidete Körper sein Gegenüber, empfing den durchdringenden Blick mit nonchalant gehaltener Ruhe in den halb verschlossenen Augen. Für einen Menschen mochte dieses Verhalten nur seltsam anmuten, konnte doch kein Erfolg, geschweige denn ein nachvollziehbarer Sinn sich hinter der aggressiven Haltung finden, welche Etheriam in das finstere Gildenhaus trug, die Chancen eindeutig gegen es gestaffelt, selbst wenn man die deutliche Unterbesetzung des Gebäudes in Betrachtung zu ziehen gedachte. Furcht vor dem Ableben jedoch war etwas, dem sich die Seelenklinge schon vor ach so langer Zeit entledigt hatte, ein letzter Pfand welchen der einstige Michael van Rebenstolz opferte als er eine körperliche Existenz hinter sich ließ um zu jener Kreatur zu werden, welche nunmehr hier in der City without Sound auf die Jagd ging. Nein, den Tod zu fürchten hatte Etheriam keinesfalls, würde doch jede Gefahr die man ihm gegenüber entfesselte nur seinen Wirt betreffen, jene so schlichte Hülle auf welche er zugunsten seiner Pläne zurück greifen musste. Und wenn er sich genau umsah, fanden sich doch genügend Freiwillige hier und heute vor, welche einen derartigen Verlust sicherlich allzu gern nur auszugleichen gedachten. Entspannten Lächelns auf den Lippen trat der vermeintliche Adlige nun ebenfalls tiefer in den Schankraum herein, die Entfernung zu seinem scheinbaren Gesprächspartner mit jedem Augenblick um einen weiteren Schritt reduzierend, wachsame Sinne die wertvolle Beute von der Spitze bis zu den Sohlen in Augenschein nehmend. Vermutlich wäre es eine Schande den Leib dieses Geschöpfes zu verzerren, seinen stolzen Körper ausseinander zu reißen um ihn das Antlitz des Michael formen zu lassen, sobald Etheriam die Kontrolle über diesen neuen Wirt an sich gerissen hatte, wo er doch ein solch ansehnliches Antlitz offenbarte. Wohmöglich, ja so mutmaßte Etheriam für sich, würde es diesen Leib noch für eine gewisse Zeit lang selbst verwenden, bevor diese vergängliche Hülle ihren Geist aufgab und eine Erneuerung unumgänglich werden würde.

Gerade wollte die Kreatur zu einer Antwort ansetzen, da unterbrach auch schon die Frau, das knapp bekleidete Wesen von vermutlich nicht zu verachtender Schönheit, dies Unterfangen, indem sie wie ein Kinde heran hoppelte. Während der Rothaarige ganz eindeutig in Ernst gebadet zu sein schien, die Situation keineswegs mit scherzhafter Freude oder aber zufriedener Heiterkeit besehend, erwies sich das Weibchen als weit fideler in diesem Belangen. Ja fast begeistert schien sie zu sein, erpicht darauf zu erfahren, ob die geschändte Leiche wohmöglich ein Geschenk an ihre Wenigkeit zu repräsentieren gedachte, welche der Neuankömmling gut durchdacht für sie zurecht gelegt hatte. Ein stilles Flüstern in seinem Leibe verriet ihm, wenngleich enttäuschend oberflächlich, ein wenig mehr über diese Person, eine nicht minder gefährliche Dame mit Namen Sayo, mit welcher sein Wegweiser jedoch offenkundig nicht genügend Zeit verbracht zu haben schien um wirklich brauchbare Informationen zu liefern, die über einen Namen hinaus gingen. "Wenn ihr mit kaputten Spielzeugen zu verfahren gedenkt, so seht euch denn als unser Gast. Ihr einziger Wert für uns..." log Etheriam mit einem kalten Schmunzeln, eine sich kreischend windende Grimasse nur für den Augenblick auf der sonst so glasklaren Oberfläche der Klinge spiegelnd "....erschöpfte sich bereits zur Genügsamkeit. Nun doch beiseite Kind, wir werden uns später noch zur Genüge mit dir befassen." Mehr gedachte Etheriam zunächst nicht an die junge Frau zu entrichten, schien sie doch, wenngleich ebenfalls von einer starken Seele erfüllt, nicht im Ansatz so wertvoll für seine Zwecke wie jener, dessen Spur die Kreatur hierher geführt. Entsprechend tat es auch sein Bestes um den nächsten Störenfried, eine weitere Dame, deren Zorn sich in matten Fäden über ihn legte, zu ignorieren, wenngleich Etheriam doch nicht umher kam, ihr einen viel sagenden Blick zu zu werfen. "Um eurer Frage etwas Ausdruck zu verleihen, mein junger Freund...." fuhr der Blonde in heiterem Singsang fort, sein Grinsen sich böswillig verbreiternd als sich seine Aufmerksamkeit erneut auf den Roten fokussierte "...so ist diese simpel wohl denn zu betrachten. Es hungert uns, wir dürsten schwer, sind doch zu lange ohne wahres Mahle wir. Und wie euer vergessener Diener so freundlich war uns mitzuteilen, erscheint die Ernte hier gar üppig wie erbaulich nährend. Sicherlich seid ihr gewillt uns einen Bissen zu spendieren?" endete die gierende Wesenheit in ihrer Rede, das Schwert drohend im flackernden Licht des Saales aufblitzend, als warte es nur auf eine Einladung sich an wärmenden Fleische zu laben.
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